Millioneninvestitionen in alten Flughafen Berlin-Schönefeld | Aktuell Deutschland | DW | 06.04.2018
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Luftverkehr

Millioneninvestitionen in alten Flughafen Berlin-Schönefeld

50 Millionen Euro werden investiert, um den noch aus DDR-Zeiten stammenden Airport Schönefeld aus- und umzubauen. Mit der Entscheidung reagiert man auch auf das Desaster um den neuen Hauptstadtflughafen BER.

Im Zentrum steht eine gastfreundlichere Abfertigung der Passagiere in Schönefeld, wie Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup im Fernsehen des Rundfunks Berlin-Brandenburg ankündigte. So soll etwa an dem Pier, von dem die Maschinen der Gesellschaften Easyjet und Ryanair abfliegen, ein großer Wartebereich geschaffen werden. Im Sommer solle außerdem auf dem Vorfeld ein weiterer Warteraum entstehen, erläuterte Lütke Daldrup weiter.

Deutschland Flughafen Schönefeld (picture-alliance/dpa/B. Settnik)

Großer Zuspruch: Flughafen Schönefeld - Blick auf Terminals und Vorfeld (Archivbild)

Im vergangenen Jahr hatten am Flughafen Schönefeld 12,9 Millionen Passagiere eingecheckt, das sind 10,4 Prozent mehr als 2016. Der Airport wird laut Lütke Daldrup auf jeden Fall noch in den kommenden acht Jahren weiter betrieben.

Flüge nach Singapur, New York und Toronto

Der Flughafenchef verlangte mehr Luftverkehrsrechte für Berlin, um die Bundeshauptstadt international noch besser anzubinden. Inzwischen bestehe eine ausreichende Nachfrage nach Interkontinentalverbindungen, zeigte er sich zufrieden. Immerhin werde es im Sommer die erste Verbindung nach Singapur geben und auch New York City und das kanadische Toronto würden wieder angeflogen.

Der Flughafen Schönefeld ist rund 22 Kilometer vom Stadtkern entfernt. Er und der Airport Tegel sind derzeit die beiden internationalen Verkehrsflughäfen im Großraum Berlin. Der neue Hauptstadtflughafen BER soll nach immer wieder geplatzten Eröffnungsterminen laut der jüngsten Prognose nun im Herbst 2020 den Betrieb aufnehmen.

se/gri (dpa, Berliner Morgenpost)