Mehr als 30 Migranten in Lkw entdeckt | Aktuell Europa | DW | 02.11.2019
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Schleuser-Kriminalität

Mehr als 30 Migranten in Lkw entdeckt

Bei einer Verkehrskontrolle in Südfrankreich ist ein Lastwagen gestoppt worden, in dem 30 Pakistaner versteckt waren. Die Polizei entdeckte sie bei einer Überprüfung an einer Mautstelle nahe der italienischen Grenze.

Symbolbild Frankreich Zollkontrolle (picture-alliance/dpa/D. Crasnault)

Grenzkontrolle (Symbolbild)

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Nizza wurden die pakistanischen Flüchtlinge, unter ihnen drei Jugendliche, an die italienischen Behörden übergeben. Der Fahrer des Lastwagens, der ebenfalls aus Pakistan stamme, sei festgenommen worden.

Die Ermittler prüfen nun, ob Schleusernetzwerke und Auftraggeber hinter dem Vorfall stehen. Sollte dies nicht der Fall sein, so ein Behördensprecher, werde der Fahrer des Lkw unverzüglich einem Strafrichter vorgeführt und wegen Beihilfe zu illegaler Einwanderung angeklagt. 

Erst vor Kurzem hatte eine illegale Einreise nach Europa per Lastwagen ein tödliches Ende gefunden. In der Nacht zum 23. Oktober wurden in einem Industriegebiet östlich von London die Leichen von 31 Männern und acht Frauen in einem Lkw-Kühlcontainer entdeckt. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei soll es sich bei den Toten um vietnamesische Staatsbürger handeln.

Die Behörden gehen davon aus, dass sie versucht hatten, auf illegalem Weg nach Großbritannien zu gelangen. Der Fahrer ist in Haft, ein weiterer Mann wurde am Freitag in Dublin in Gewahrsam genommen. Festnahmen gab es in diesem Fall auch in Vietnam.

hf/qu (afp, nice-matin)

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