Meghan Markles Vater verpasst royale Traumhochzeit | Lebensart | DW | 15.05.2018
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Königliche Hochzeit

Meghan Markles Vater verpasst royale Traumhochzeit

Thomas Markle sollte seine Tochter Meghan bei der royalen Hochzeit zum Altar führen und sie Prinz Harry übergeben. Es folgte eine Absage, dann eine Zusage und jetzt kann er wegen einer Herz-OP wohl doch nicht kommen.

Die Meldung, in der sich Meghan Markles Vater mal wieder als PR-Desaster für das britische Königshaus präsentiert, stammt von dem US-amerikanischen Internetportal TMZ; das Kürzel steht für "Thirty Mile Zone" und bezeichnet den Bereich rund um die Hollywood-Filmstudios, dem Epizentrum von Klatsch- und Tratschgeschichten aus der Welt der Stars. Mittlerweile wird das Promiportal allerdings immer wieder auch von seriösen Medien zitiert.

Laut TMZ also muss sich der in Mexiko lebende Thomas Markle am Mittwoch (16.05.2018) einer Operation am Herzen unterziehen: Die Ärzte müssten einen Gefäßverschluss behandeln und möglicherweise einen Stent einsetzen, teilte der 73-Jährige demnach mit - damit würde die Reise nach England wohl endgültig platzen.

Das Königshaus bittet um Respekt

Schon zuvor hatte Thomas Markle für Wirbel gesorgt. Zunächst hieß es, er wolle nicht zur Hochzeit kommen, um seine Tochter nicht in Verlegenheit zu bringen. Er habe Paparazzi-Fotos, die ihm beim Maßnehmen für einen Anzug und beim Betrachten eines Fotos von Meghan und seinem zukünftigen Schwiegersohn zeigen, für 83.000 Euro, so die Tageszeitung "Daily Mirror", verkauft - obwohl ihn der Kensington Palast um Diskretion gebeten habe. Ein Vertrauter des 73-Jährigen sagte TMZ gegenüber, der Vater der Braut fühle sich im Nachhinein wie ein "totaler Idiot", der von den Paparazzi übers Ohr gehauen worden sei.

Das britische Könighaus äußerte sich bisher nicht dazu, ob Thomas Markle bei der Hochzeit auf Schloss Windsor anwesend sein wird oder nicht. Meghan durchlebe einen "zutiefst persönlichen Moment in den Tagen vor ihrer Hochzeit", teilte der Palast lediglich mit. "Sie und Prinz Harry bitten nochmals um Verständnis und Respekt für Herrn Markle in dieser schwierigen Situation", hieß es weiter.

Tassen mit Prinz Harry und Meghan-Motiv (picture-alliance/dpa/K.Wigglesworth)

Die königliche Hochzeit lässt sich gut vermarkten - geriet das dem Brautvater zum Verhängnis?

Gesundheitliche Probleme 

Das Promiportal hatte schon am Dienstag gemeldet, dass Thomas Markle in den vergangenen Tagen einen Herzinfarkt erlitten habe. Samantha Markle, die Halbschwester der Braut, äußerte gegenüber dem britischen TV-Sendung "Good Morning Britain" die Hoffnung, dass ihr Vater doch kommen werde, das aber von seinem Gesundheitszustand abhänge. "Er hatte viel Stress", sagte sie.

Dann meldete sich Thomas Markle via TMZ selbst zu Wort: "Ich hasse den Gedanken, einen der größten Momente der Geschichte zu verpassen und meine Tochter nicht zum Altar zu führen", wurde er zitiert. Offenbar wollte er nun doch bei der Hochzeit des Jahres dabei sein, wenn es sein Gesundheitszustand zuließe. Nach Angaben der Klatsch-Seite TMZ befand er sich da schon in einer Klinik. 

Die Eltern der künftigen Prinzessin sind schon lange geschieden, und im Vorfeld war spekuliert worden, welche Rolle Thomas Markle überhaupt bei der Hochzeit spielen werde. Doch erst letzte Woche noch hatte Prinz Harry verlautbart, dass Markle nicht nur der Brautführer werde, sondern auch die Queen und andere Mitglieder des britischen Königshauses kennenlernen solle.

Sollte Thomas Markle nicht zur Hochzeit kommen, vermuten britische Medien, dass Meghans Mutter, Doria Ragland, sie zum Traualtar führen wird. Die Sozialarbeiterin und Yogalehrerin hat ihre Tochter allein großgezogen, und die beiden sollen eine enge Bindung haben. 

suc/pg (afp, reuters, dpa)

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