Mega-Taifun ″Goni″ trifft auf Philippinen | Aktuell Asien | DW | 01.11.2020
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Naturgewalten

Mega-Taifun "Goni" trifft auf Philippinen

Der Taifun "Goni" ist über den Südteil der philippinischen Hauptinsel Luzon gefegt. Er ist der weltweit bisher stärkste Sturm in diesem Jahr. Der Taifun erreichte Geschwindigkeiten von bis zu 225 Kilometern pro Stunde.

Die philippinischen Behörden hatten vorsorglich fast eine Million Menschen in Sicherheit gebracht. Als "Super-Taifun" traf "Goni" dann mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 225 Stundenkilometern und Böen von bis zu 310 Stundenkilometern auf der Insel Catanduanes auf Land. Er riss Dächer ab, entwurzelte Bäume und löste Sturmfluten aus. Die Behörden gehen bislang von mindestens zehn Toten aus. "Sturzfluten überschwemmten unsere Dörfer", beschrieb der Bürgermeister von Camalig, Carlos Irwin Baldo, die Lage.

Über der Südspitze der philippinischen Hauptinsel Luzon schwächte sich der Sturm nach Angaben des Wetterdienstes leicht ab. Die Meteorologen warnen aber weiter vor "katastrophalen starken Winden und heftigen bis sintflutartigen Regenfällen" auf dem Weg des Wirbelsturms, unter anderem auch in Provinzen nahe der Hauptstadt Manila. 

Bewohner der tief gelegenen Elendsviertel in Manila wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht. Es wird befürchtet, dass meterhohe Flutwellen die Region überschwemmen. Der Internationale Flughafen wurde geschlossen.

Goni ist einer der stärksten Taifune auf den Philippinen seit "Haiyan". Bei diesem Taifun waren 2013 mehr als 6300 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als vier Millionen Einwohner verloren ihre Häuser. Erst vor wenigen Tagen war der Taifun "Molave" über die Philippinen gezogen, 22 Menschen starben in den Unwettern.

haz/wa/se (rtr, afp, ap)