Marx und seine Erben | DokFilm | DW | 30.04.2019
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Marx und seine Erben

Die Ikone des Kommunismus, der deutsche Philosoph und Ökonom Karl Marx ist wieder in aller Munde. Die Dokumentation erkundet an geschichtsträchtigen Orten in Europa und China die Wirkungsgeschichte seiner Schriften. Wie geht man um mit jemandem, der wie wenige vor und nach ihm die Welt nicht nur verändert, sondern auch gespalten hat?

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Auch wenn man viele Thesen von Karl Marx nicht teilen mag: Seine Analysen und Theorien haben viele Menschen zu politischem Handeln motiviert. Wir treffen auf Zeitzeugen, Spezialisten und Aktivisten - auf Menschen, die uns Marx‘ Wirkungsgeschichte, von der Russischen Revolution bis heute, vergegenwärtigen. Auch im 21. Jahrhundert, 200 Jahre nach seiner Geburt, hat Marx seine Aktualität offenbar nicht verloren. Nachdem es mit dem Fall des eisernen Vorhangs zwischen Ost und West 1989/1990 still um ihn wurde, ist der Charakterkopf in der Finanzkrise 2007/2008 wieder zur Ikone aufgestiegen. Die Widersprüche des Kapitalismus wurden offensichtlich. An Universitäten und in Kirchen, im Rahmen von Kongressen und Kultursendungen und in den Feuilletons der Leitmedien erleben seine Theorien und Gedanken eine Renaissance. Die Chinesen schenken gar der Geburtsstadt von Karl Marx, Trier, eine überlebensgroße Statue. Die Dokumentation versucht zu ergründen, was jene, die sich auf Marx berufen haben und es immer noch tun, mit seiner Gedankenwelt verbindet und welche Aspekte seines philosophischen Schaffens sie faszinieren und inspirieren. Mittels eines reichen Schatzes an Archivmaterial lässt sie die Geschichte lebendig werden und gibt Einblick in das Leben und die Gedankenwelt des Karl Marx. Es entstand eine Dokumentation, welche die aktuelle Kontroverse nicht scheut und die Geschichte der Marxisten auf unterhaltsame, visuell kraftvolle Weise erzählt.