Man Booker Prize: Diese Bücher stehen auf der Short List | Kultur | DW | 20.09.2018
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Literatur

Man Booker Prize: Diese Bücher stehen auf der Short List

Die Nominierungen stehen fest. Die Jury des Man Booker Prize hat die Shortlist bekanntgegeben. Neben viel Aufmerksamkeit warten 50.000 Britische Pfund auf den Gewinner des britischen Literaturpreises.

Anna Burns, Esi Edugyan, Daisy Johnson, Rachel Kushner, Richard Powers und Robin Robertson sind heute für den Man Booker Preis nominiert worden. "Jeder ihrer Romane ist ein Wunder der stilistischen Erfindung, wo die Sprache im Mittelpunkt steht. Und doch sind sie in jeder Hinsicht bemerkenswert vielfältig und erforschen eine Vielzahl von Themen, die sich über Raum und Zeit erstrecken", sagte Kwame Anthony Appiah, Juryvorsitzender des Man Booker Prize bei der Bekanntgabe der Nominierten.

Die Shortlist, die 2018 vier Frauen und zwei Männer vorschlägt, deckt eine große Bandbreite von Themen ab, von einem elf Jahre alten Sklaven, der von einer Zuckerplantage in Barbados entkommt, bis zu einem Veteranen des D-Days mit posttraumatischer Belastungsstörung.

Nominiert ist auch ein Erstlingswerk

Auf der Shortlist finden sich auch zwei Debütromane: "The Long Take" von Robin Robertson und "Everything Under" von der britischen Schriftstellerin Daisy Johnson. Mit 27 Jahren ist Johnson die jüngste Booker-Finalistin in der Geschichte des Preises.

Der Man Booker Prize ist offen für Autoren aller Nationalitäten, die auf Englisch schreiben und in Großbritannien und Irland veröffentlicht werden. Die diesjährige Shortlist zeichnet drei Autoren aus Großbritannien, zwei aus den USA und eine aus Kanada aus. 

Der 1969 erstmals verliehene Man Booker Prize gilt als der Hauptpreis für literarische Belletristik in englischer Sprache. Die Liste der Gewinner umfasst viele der Giganten der letzten vier Jahrzehnte: darunter Salman Rushdie, Iris Murdoch, Ian McEwan.

Der Gewinner des diesjährigen Preises wird am 16. Oktober in London bekannt gegeben.

rbr/so (themanbookerprize.com, ape)

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