Machtkampf um Libyen: Wer schafft Frieden? | Auf den Punkt | DW | 23.01.2020
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Auf den Punkt

Machtkampf um Libyen: Wer schafft Frieden?

Die Bundesregierung hat alle wichtigen Akteure des Libyenkonflikts zu Gesprächen in Berlin versammelt und wertet das als Erfolg. Aber wie geht es weiter? Gäste: Mirco Keilberth (Journalist), Antje Bauer (Islamexpertin), Mona Hefni (DW)

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Mirco Keilberth, freier Journalist und Nordafrikakorrespondent. Er hat lange in Libyen gearbeitet, jetzt ist er in Tunis. Er sagt: "Um den politischen Dialog zu starten, muss man sich weniger mit Haftar und Serradsch als mit dem Traumata nach 42 Jahren Gaddafi beschäftigen. Ansonsten droht die Spaltung Libyens." 


 

Antje Bauer, Islamwissenschaftlerin und Journalistin. Ihre These: "Wenn aus dem Ausland keine Waffen und keine Kämpfer mehr kommen, rückt der Frieden ein bisschen näher."

 

 

Mona Hefni, DW-Kollegin aus der arabischen Redaktion. Sie hat die Libyenkonferenz für uns beobachtet und sagt: "Eine Einhaltung und stärkere Kontrolle des Waffenembargos ist bei der Vielzahl von Interessen und Akteuren illusorisch."