Kim schießt wieder Raketen ins Meer | Aktuell Welt | DW | 24.08.2019
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Nordkorea

Kim schießt wieder Raketen ins Meer

Nordkorea zündelt immer weiter. Vor dem Abschuss der Raketen bezeichnete das Außenministerium in Pjöngjang US-Außenminister Mike Pompeo als "unverbesserliches Gift". Der hatte "härteste Sanktionen" gefordert.

Nordkorea | Neue Raketentests (Reuters/KCNA)

Eine nordkoreanische Rakete im Steigflug (Archiv)

Nordkorea hat nach Angaben Südkoreas erneut zwei "nicht identifizierte Geschosse" abgefeuert. Die Geschosse seien vor der Ostküste des Landes im Meer gelandet, meldete das südkoreanische Militär. Auch die japanische Küstenwache erklärte, sie habe den Abschuss ballistischer Raketen aus Nordkorea registriert. Das Präsidialamt in Seoul berief ein Treffen des Nationalen Sicherheitsrats ein.

USA und Südkorea beenden Manöver 

Erst in dieser Woche hatten die USA und Südkorea ihre regelmäßigen Militärübungen beendet. Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un bezeichnetet die Manöver als Vorbereitung auf eine Invasion und führte in den vergangenen Wochen eine Reihe von Tests mit Raketen und anderen Waffen aus. Am Freitag hatte Pjöngjang US-Außenminister Mike Pompeo als "unverbesserliches Gift" bezeichnet. Pompeo hatte zuvor betont, die USA würden Nordkorea weiterhin mit "härtesten" Sanktionen belegen, bis das Land atomar abrüste.

Die Gespräche zwischen den USA und Nordkorea über eine Denuklearisierung kommen derzeit nicht von der Stelle. Ein Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim im Februar war ohne Ergebnis abgebrochen worden.

nob/haz (afp, rtr) 

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