Italienerin von Bewaffneten in Kenia entführt | Aktuell Afrika | DW | 21.11.2018
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Afrika

Italienerin von Bewaffneten in Kenia entführt

Die 23-jährige Mitarbeiterin einer Hilfsorganisation wurde nach einem Überfall von einer bewaffneten Gruppe verschleppt. Die Identität der Angreifer sei bisher unbekannt, teilte die Polizei mit.

Eine Gruppe Männer habe am Dienstagabend ein Einkaufszentrum in Chakama im Südosten Kenias nahe der Küste angegriffen, teilte die Polizei mit. Sie hätten wahllos auf Menschen geschossen und dabei mindestens fünf Personen verletzt, darunter drei Kinder. Eine 23 Jahre alte Italienerin, die als Freiwillige für die Hilfsorganisation Africa Milele Onlus arbeitet, sei nach dem Überfall entführt worden. Weder die Gründe für den Angriff noch die Identität der Angreifer seien bisher bekannt, hieß es weiter. Die Polizei versicherte, es werde alles getan, "um die Kriminellen aufzuspüren und das Opfer zu retten".

Kenia Verletzte bei Entführung einer italienischen Helferin (picture-alliance/AP Photo)

Eine der fünf während des Überfalls angeschossenen Personen schwebt weiter in Lebensgefahr

Der Ort des Überfalls liegt rund 80 Kilometer westlich von Malindi, Watamu und Kilifi - bei Urlaubern beliebte Strandorte. Entführungen von Ausländern sind zwar selten in Kenia. Allerdings kommt es nahe der Grenze zu Somalia immer wieder zu Angriffen, die der somalischen Terrorgruppe Al-Shabaab zugeschrieben werden. Die mit Al-Kaida verbundene Miliz kämpft in Somalia um die Vorherrschaft. Die Extremisten verüben jedoch auch immer wieder Überfälle oder Anschläge im benachbarten Kenia.

jv/kle (dpa, afp)

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