Ist der Handelskrieg noch abzuwenden? | Podcast Wirtschaft | DW | 20.03.2018
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Podcast Wirtschaft

Ist der Handelskrieg noch abzuwenden?

Kann die EU den Handelskrieg noch verhindern +++ Tödlicher Unfall - eigentlich sollten autonome Autos die Sicherheit verbessern +++ San Francisco will zur Müll-freien Zone werden +++ Senegals Kinder sollen sich selbst eine Zukunft schaffen

Audio anhören 18:03

Donald Trump hat sich festgelegt. Er will Zölle auf Stahl und Aluminiumimporte erheben. Schon ab Freitag sollen sie in Kraft treten. Europa passt das natürlich gar nicht und so sind diverse Politiker ausgezogen, um in den USA dafür zu werben, dass es für Europa Ausnahmen geben möge. Die große Frage ist also: Wie sehr hat sich Trump wirklich festgelegt? Die Situation hat Andreas Meyer-Feist aus Brüssel beobachtet .

Unfall könnte autonomes Fahren ausbremsen

In den USA ist eine Frau von einem Auto angefahren worden und später an den Verletzungen gestorben. So traurig das ist - es wäre normalerweise wohl nur eine kleine Meldung in einer Lokalzeitung gewesen. Bei diesem Unfall ist jedoch das Besondere, dass ein selbstfahrendes Auto den Unfall verursacht hat. Es ist der erste tödliche Unfall mit einem autonomen Auto. Dabei sollen solche Autos eigentlich für wesentlich mehr Sicherheit sorgen - etwa 90 Prozent der Verkehrsunfälle werden durch Fehler von Menschen verursacht. Der jetzige Unfall dürfte einige Folgen haben.

Eine Stadt ohne Müll

Um Herr über die Berge von Müll zu werden, trennen die Deutschen ihren Abfall eifrig. Es gibt grüne Tonnen für Biomüll, blaue für Papiermüll, gelbe für Plastikmüll und graue für den Rest. Alles was nicht in der grauen Tonne landet, soll recycelt werden. In San Francisco will man noch einen Schritt weiter gehen. Auch dort trennen die Bewohner ihren Müll. Damit nicht genug, außerdem wurden die Restmülltonnen verkleinert, damit die Bürger ihren Müll noch sorgsamer trennen. Bald soll es aber überhaupt keinen Restmüll mehr geben.

Senegals Kinder auf dem Weg in die Selbständigkeit

In Dakar der Hauptstadt von Senegal sind Straßenkreuzungen so etwas wie Supermärkte. Denn wenn die Ampeln auf rot schalten, gehen viele Kinder und Jugendliche von Auto zu Auto und versuchen den Fahrern schnell etwas zu verkaufen: Wasser, Obst, Lenkrad-Bezüge oder Telefon-Guthaben. Für die Schule haben die Kinder meist keine Zeit mehr und daher auch keine Perspektive eines Tages irgendwo anders zu arbeiten als auf der Straße. Eine Initiative will diesen Kindern aus dem Teufelskreis helfen. Voraussetzung: Disziplin, Sparsamkeit und klare Ziele.

Technik: Christoph Grove

Redaktion: Insa Wrede

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