Iran - Vom Gottesstaat zur Großmacht? | TV | DW | 11.07.2018
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Iran - Vom Gottesstaat zur Großmacht?

Die Dokumentation Iran – Vom Gottesstaat zur Großmacht? erklärt, wie Teheran seine militärische und politische Stellung im Nahen Osten ausgebaut hat, die Renaissance des Islamismus und den Kampf gegen Terroristen.

Der Iran ist für die Weltgemeinschaft nach langer Isolation wieder wichtig, aber das Land ist auch gefürchtet. Es hat sich dem Dialog geöffnet und auf Nuklearwaffen verzichtet, beteiligt sich aber an Kriegen in Syrien und im Jemen - und läuft dabei Gefahr, die Befindlichkeiten alter Erzfeinde wie Israel, Saudi-Arabien und der USA zu stören. Donald Trump kündigte jetzt das Nuklearabkommen auf.

Am 14. Juli 2015 unterzeichnete Teheran in Wien ein historisches Abkommen über den Verzicht auf Nuklearwaffen. Erstmals seit der Gründung der Islamischen Republik 1979 und nach jahrelangen Krisen und Spannungen gab es damit ein bedeutendes Abkommen zwischen dem Iran und der internationalen Gemeinschaft. Die Vereinbarung, die auf Verhandlungen und Dialog beruhte, markierte auch die Rückkehr des Irans auf die Weltbühne. Doch am 08. Mai 2018 kündigte US Präsident Donald Trump das Abkommen einseitig auf - gegen den Willen Russlands und der EU. Die Folgen für die Wirtschaft im Iran, die internationalen Handelsbeziehungen und das Machtgefüge im Nahen Osten sind noch nicht absehbar.

Die Dokumentation wurde im Iran, in Saudi-Arabien und den USA gedreht. Sie lässt Regierungsvertreter und Experten aus diesen Ländern zu Wort kommen und erklärt, wie und warum Teheran seine militärische und politische Stellung kontinuierlich ausgebaut hat, während die Karten dort neu gemischt wurden. Geht es dem Land um Eroberungen - auf militärischer, aber auch politischer und wirtschaftlicher Ebene? Oder will der Iran nur seine Grenzen sichern und das Regime vor den Krisen schützen, welche die Region permanent erschüttern?

Der Film versucht, das Chaos der Nahost-Kriege zu entwirren, um durchgängige Strukturen und Brüche erkennbar zu machen und Erklärungen für die Renaissance des Islamismus zu liefern. Der Iran wurde in wenigen Jahren vom vermeintlichen Mitglied der von George W. Bush ausgerufenen "Achse des Bösen" zu einem zentralen Akteur im Nahen Osten. Im Kampf gegen den sogenannten "Islamischen Staat" ist das Land inzwischen unverzichtbar. Die Dokumentation zeigt, wie und warum Teheran seine militärische und politische Stellung im Nahen Osten kontinuierlich ausgebaut hat.

Sendezeiten: 

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