Irak - Schutz des Persischen Leoparden inmitten des Kurdistan-Konflikts | Global Ideas | DW | 13.08.2019
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Irak - Schutz des Persischen Leoparden inmitten des Kurdistan-Konflikts

Das Schicksal des Persischen Leoparden ist eng mit dem Konflikt in Kurdistan verbunden, meint die kurdische Biologin Hana Raza. Sie kämpft für den Schutz der seltenen Tiere.

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Irak: Ein Schutzgebiet für den Persischen Leoparden

Projektziel: Schaffung eines Schutzgebietes für den Persischen Leoparden im Nordosten von Irakisch-Kurdistan in den Bergen von Qara Dagh

Projektgröße: Das Schutzgebiet soll eine Größe von knapp 2300 Hektar haben

Projektdurchführung: Durch die Nichtregierungsorganisation Nature Iraq

Vierzig Jahre Krieg, Flucht und Gewalt haben das autonome Gebiet Kurdistan im Nordirak geprägt. Hana Raza, die in den kurdischen Bergen aufgewachsen ist, stammt aus einer Peschmerga-Familie, die gegen das Regime von Saddam Hussein kämpfte. Jetzt setzt sich die Biologin für den Schutz des seltenen Persischen Leoparden ein.

Weltweit soll es nur noch etwa 1300 Persische Leoparden geben. Bisher wurden nur drei in den Qara Dagh-Bergen entdeckt. Dort arbeitet die Biologin Hana Raza und ist nach jahrelangen Verhandlungen dabei, ein 2300 Hektar großes, bergiges Gelände als Schutzgebiet für die Leoparden einzurichten.

Ein Film von Jürgen Schneider

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