Inflation zieht auf niedrigem Niveau an | Wirtschaft | DW | 29.09.2016
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Wirtschaft

Inflation zieht auf niedrigem Niveau an

Die Preise in Deutschland sind im September so stark gestiegen wie seit Mai 2015 nicht mehr. Das liegt vor allem an gestiegenen Nahrungsmittelpreisen und höheren Mieten.

Waren und Dienstleistungen kosteten im September durchschnittlich 0,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag nach vorläufigen Berechnungen mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten damit gerechnet, dass die Teuerungsrate lediglich auf 0,6 Prozent steigt. Im August lag sie noch bei 0,4 Prozent. Die Inflation bleibt trotz des Anstiegs weit unter dem Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB), die Werte von knapp unter zwei Prozent als ideal für die Konjunkturentwicklung ansieht.

Im Vergleich zum Vormonat August kletterten die Preise demnach um 0,1 Prozent. Die weiterhin vergleichsweise niedrige Inflationsrate im September ist der vorläufigen Statistik zufolge wie schon in den Vormonaten auf sinkende Energiepreise zurückzuführen. Sie gingen um 3,6 Prozent zurück. Allerdings schwächte sich der Rückgang bei den Energiepreisen ab: Im August hatte das Minus noch 5,9 Prozent betragen, im Juli 7,0 Prozent.

Nahrungsmittel wurden den Angaben zufolge um 0,4 Prozent teurer. Für die Nettokaltmiete mussten Verbraucher im September 1,3 Prozent mehr bezahlen als im Vorjahresmonat. Die endgültigen Zahlen veröffentlicht das Statistische Bundesamt am 13. Oktober.

zdh/ul (dpa, rtr)

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