Hunter Biden legt Vorstandsposten bei chinesischer Firma nieder | Aktuell Amerika | DW | 14.10.2019
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

US-Wahlkampf

Hunter Biden legt Vorstandsposten bei chinesischer Firma nieder

Hunter Bidens Geschäftsaktivitäten nahm US-Präsident Trump zum Anlass, seinen möglichen Herausforderer Joe Biden zu attackieren. Nun zieht der Sohn Konsequenzen und gibt ein Versprechen ab.

USA Ukraine-Affäre - Hunter Biden (picture-alliance/dpa/P.M. Monsivais)

Hunter Biden, Sohn von Joe Biden

Hunter Biden, der Sohn des früheren US-Vizepräsidenten Joe Biden, ist von seinem Vorstandsposten in China zurückgetreten. Nachdem er monatelang zu Korruptionsvorwürfen geschwiegen hatte, teilte Biden über seinen Anwalt mit, dass er zum 31. Oktober aus dem Vorstand des chinesischen Unternehmens ausscheide. "Hunter hat seine Geschäfte unabhängig ausgeübt", erklärte sein Anwalt George Mesires. "Er hielt es nicht für angebracht, sie mit seinem Vater zu besprechen - und er tat das auch nicht." Außerdem gab Hunter Biden das Versprechen ab, nicht für ein ausländisches Unternehmen zu arbeiten, sollte sein Vater Joe Biden 2020 zum Präsidenten gewählt werden.

Biden arbeitet auch nicht mehr für ukrainisches Energieunternehmen

Bereits im April hatte Hunter Biden sein Engagement beim ukrainischen Energieunternehmen Burisma nach fünf Jahren beendet. "Trotz umfangreicher Prüfung hat zu keinem Zeitpunkt eine Strafverfolgungsbehörde, weder im In- als auch im Ausland, behauptet, dass sich Hunter zu irgendeinem Zeitpunkt während seiner fünfjährigen Amtszeit eines Fehlverhaltens schuldig gemacht hat", sagte Mesires.

USA Joe Biden mit Sohn Hunter (Reuters/J. Ernst)

Präsidentschaftskandidat Joe Biden (links) mit Sohn Hunter

US-Präsident Trump wirft Biden vor, Ermittlungen gegen ein ukrainisches Unternehmen mit Geschäftsverbindungen zu Bidens Sohn Hunter behindert zu haben. Beweise blieb Trump schuldig. Joe Biden hat Umfragen zufolge die besten Chancen, bei den Demokraten für die Präsidentschaftswahl 2020 aufgestellt zu werden.

Trump hatte den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem Telefonat zu Ermittlungen gegen seinen Rivalen Joe Biden ermuntert. Die US-Demokraten werfen Trump vor, in der Affäre die Macht seines Amtes missbraucht zu haben. Dies löste die Ermittlungen zum Amtsenthebungsverfahren gegen Trumps aus.

as/mir (rtr, ape)

Die Redaktion empfiehlt