Hoffenheim mit unglücklichem CL-Start | Sport | DW | 19.09.2018
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Champions League

Hoffenheim mit unglücklichem CL-Start

Die TSG 1899 Hoffenheim hat eine unglückliche Premiere in der Champions League hingelegt. Bei Schachtjor Donezk startet Hoffenheim optimal, kann das Niveau und Tempo aber nicht über die gesamte Spielzeit halten.

Stefan Posch im Zweikampf mit Mario Garanich (r.) (Reuters/G. Garanich)

Stefan Posch im Zweikampf mit Mario Garanich (r.)

Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann, 1899 Hoffenheim, kam im ersten Gruppenspiel in Charkiw gegen den ukrainischen Meister Schachtjor Donezk trotz zweimaliger Führung nicht über ein 2:2 (2:1) hinaus.

Florian Grillitsch sorgte am Mittwochabend mit seinem Tor in der 6. Minute für einen gelungenen Start der lange stark aufspielenden Hoffenheimer. Nach dem Ausgleich durch Ismaily (27.) erzielte Havard Nordveit die erneute Führung (38.). Vor 25 000 lautstarken Zuschauern im Metalist-Stadion sorgte jedoch Maycon (81.) noch für den späten, aber verdienten Ausgleich.

Bittencourt legt perfekt auf

Nagelsmann ist ganz nebenbei der jüngste Trainer in der Geschichte der Champions League. Bereits in der sechsten Minute konnte er sich über das erste Tor der TSG jubeln. Leonardo Bittencourt legte perfekt auf, Grillitsch chippte den Ball clever ins Netz.

Angetrieben von Bittencourt und Nationalspieler Nico Schulz verpasste es die TSG jedoch, schnell nachzulegen. Adam Szalai hätte aus kurzer Distanz früh zum 2:0 treffen können (16.). Stattdessen nutzte der ukrainische Meister Donezk die erste Chance zum Ausgleich.

Nordtveit agierte zu passiv, Ismaily hatte auf der linken Seite viel Platz und traf gegen den überraschten Torwart Oliver Baumann. Noch vor der Pause machte Nordtveit seinen Fehler wieder gut und köpfte Bittencourts Eckball zur erneuten Führung ins Tor. Die Zuschauer im Metalist-Stadion von Charkiw sahen eine temporeiche erste Halbzeit mit vielen Möglichkeiten.

Júnior Moraes vergibt Siegchance

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste weiter gefährlich. Andrej Kramaric scheiterte von der Strafraumgrenze (50.), ehe auch Donezk wieder mehr Spielanteile hatte. Zwar zeigten sich die Gastgeber angriffslustig, sie benötigten gegen den Bundesligisten aber lange, um sich gute Möglichkeiten herauszuspielen.

Erst der eingewechselte Brasilianer Maycon war neun Minuten vor dem Ende erfolgreich. Hoffenheim geriet in der Schlussphase mächtig unter Druck, Torjäger Júnior Moraes vergab die Chance zum Siegtreffer für die Gastgeber.

Die TSG empfängt am 2. Oktober Manchester City. Am 23. Oktober geht es in der Gruppe F außerdem gegen Olympique Lyon.

jst/sw (dpa)

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