Hochspannung beim America′s Cup | Sport | DW | 24.09.2013
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Sport

Hochspannung beim America's Cup

Noch immer ist das älteste Segelrennen der Welt nicht entschieden. Titelverteidiger Oracle wehrt erneut einen Matchball ab. Neuseeland bleiben aber noch drei weitere.

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Dramatische Aufholjagd von Team Oracle

Was für ein Spektakel vor der Küste San Franciscos! Titelverteidiger Oracle Team USA hat den fünften Sieg in Folge eingefahren und seinen Rückstand auf den Herausforderer Emirates Team New Zealand auf 6:8 verkürzt. Der viermalige Olympiasieger Ben Ainslie, Taktiker bei Oracle, äußerte sich geradezu euphorisch: "Ich könnte kaum glücklicher sein mit der Entwicklung des Finales. Beide Teams segeln brillant." Die Neuseeländer benötigen nur noch einen weiteren Sieg zum dritten Triumph nach 1995 und 2000, Oracle noch drei. "Wir glauben daran, dass wir den Cup noch verteidigen können. Unser Boot ist einfach fantastisch schnell", sagte Oracle-Skipper James Spithill nach dem ersten Rennen am vergangenen Wettkampftag. Dieses hatte mit Verzögerung begonnen, das zweite wurde daher wegen Zeitmangels abgesagt. Das Duell wird am Dienstag fortgesetzt.

8:1-Vorsprung schmilzt weiter

Oracle Team USA und das Emirates Team New Zealand beim Rennen. (Foto: EPA/JOHN G. MABANGLO, dpa)

Kopf-an-Kopf-Rennen: Der Ausgang des 34. America's Cup ist weiter offen

Die Kiwis waren als krasser Außenseiter gegen den US-Segelrennstall des Milliardärs Larry Ellison in das Rennen gestartet und völlig überraschend mit 8:1 in Führung gegangen. Doch die ersten fünf ihrer insgesamt acht Match-Punkte konnten sie nicht verwandeln. Das US-Team hat aufgeholt. Es gewinnt die Starts, ist schneller und hat eine bessere Positionierung auf dem Kurs. Der Kampf um die älteste Sporttrophäe der Welt ist damit so spannend und so lang wie noch nie. "Wir haben schwere Tage hinter uns", sagte Neuseelands Skipper Dean Barker. "Einige Dinge sind gegen uns gelaufen. Aber so ist der Sport."

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