Handelsstreit: USA und China reden wieder | Aktuell Welt | DW | 16.08.2018
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Wirtschaft

Handelsstreit: USA und China reden wieder

Wenn es ein Krieg ist, dann einer, der an mehreren Fronten geführt wird. Im internationalen Handelskonflikt, den der US-Präsident angezettelt hat, gibt es jetzt mit einem globalen "Player" wieder Gespräche.

Eine chinesische Delegation werde auf Einladung der Amerikaner Ende August in die USA fliegen, erklärte das Handelsministerium in Peking. Angeführt werde die Gruppe vom stellvertretenden Handelsminister Wang Shouwen. Auf US-Seite werde David Malpass die Gespräche führen, der Staatssekretär für internationale Angelegenheiten im Finanzministerium. China fügte hinzu, man werde keine einseitigen Handelsmaßnahmen akzeptieren und sei offen für einen Dialog.

Am Devisenmarkt legte der chinesische Yuan angesichts der Nachricht zu.

Kaum stützende Wirkung

US-Präsident Donald Trump kämpft aktuell zahlreiche Gefechte: Einerseits stehen die Handelsstreitigkeiten mit der Führung in Peking immer wieder im Fokus - und auch die mit Europa sind längst nicht ausgestanden. Auf Konfrontationskurs ging Trump zudem zu Russland, dem Iran und zuletzt auch der Türkei. Die jüngsten Konjunkturdaten in den USA, die überwiegend robust ausgefallen waren, hatten da zuletzt kaum stützende Wirkung.

ml/cw (rtr, AFP)

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