Gut 70 Festnahmen bei Klima-Protesten | Aktuell Welt | DW | 06.08.2019
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Australien

Gut 70 Festnahmen bei Klima-Protesten

Etwa 300 Menschen haben im australischen Brisbane gegen den Kohleabbau in der Region protestiert. Einige der Protestler hatten dabei Straßen blockiert und wurden in Gewahrsam genommen.

Australien Demonstration in Brisbane gegen Klimawandel (picture-alliance/dpa/AAP/D. England)

Demonstranten hatten auf den Straßen Brisbanes mit Sitzblockaden protestiert, die von der Polizei aufgelöst wurden

Bei einer Protestaktion gegen die Klimapolitik der australischen Regierung sind in der Großstadt Brisbane mehr als 70 Demonstranten festgenommen worden. Nach Angaben der Polizei werden sie beschuldigt, die öffentliche Ordnung gestört und den Verkehr massiv behindert zu haben. Einem Polizeisprecher zufolge wurden auch die Fahrtwege für Krankenwagen und Feuerwehr blockiert. 

Insgesamt hatten sich etwa 300 Menschen an der Aktion beteiligt. Organisiert wurde der Protest von der Umweltbewegung Extinction Rebellion. Eine Sprecherin der Umweltschützer sagte, die Störung des Verkehrs sei genau das Ziel der Proteste gewesen. "Wenn wir dafür ins Gefängnis müssen, dann gehen wir ins Gefängnis."

Der Bundesstaat Queensland, in dem auch Brisbane liegt, ist die größte Kohleregion Australiens. In der Vergangenheit gab es im ganzen Land mehrfach Protestaktionen und Demonstrationen, insbesondere gegen den geplanten Bau einer weiteren Mine durch den Adani-Konzern

rku/jj (dpa, ap)

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