Großkonzert in New York abgebrochen | Aktuell Amerika | DW | 22.08.2021
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages
Anzeige

USA

Großkonzert in New York abgebrochen

Wegen eines Unwetters ist ein Konzert mit vielen Stars in New York nach etwas mehr als zwei Stunden abgebrochen worden. Eigentlich sollte es fünf Stunden Musik geben, um das Ende vieler Corona-Einschränkungen zu feiern.

USA New York | Konzert im Central Park wegen Unwetter abgebrochen

Der Himmel über New York verhieß nichts Gutes, nach rund zwei Stunden war Schluss mit dem Konzert

Gewitter und heftiger Regen haben die Veranstalter eines Großkonzerts im New Yorker Central Park zum Abbruch gezwungen. Bis dahin waren nach rund zweieinhalb von fünf geplanten Stunden unter anderem Carlos Santana, Andrea Bocelli und LL Cool J bereits aufgetreten. Andere Künstler wie der Reggeaton-Star Maluma, Patti Smith und Bruce Springsteen hatten noch nicht gespielt.

"Wiedergeburt" nach Corona sollte gefeiert werden

Bei der Veranstaltung mit 60.000 angekündigten Besuchern wollte die Stadt den Kampfgeist ihrer Bürger während der Corona-Pandemie und das Ende vieler Einschränkungen feiern. Der übertragende Sender CNN berichtete, dass es im Hintergrund Gespräche des Konzertveranstalters Clive Davis mit Bürgermeister Bill de Blasio über eine Fortsetzung ohne Publikum später am Abend gab.

Rund anderthalb Stunden nach dem Abbruch hatte es in der Nähe des Parks bei vielen Blitzen aber noch stark geregnet. Sänger Barry Manilow, der zum Abbruch gerade auf der Bühne stand und seine Hits "Copacabana" und "Mandy" gesungen hatte, war daraufhin telefonisch bei CNN zugeschaltet und sang zwei seiner Hits für Moderator Anderson Cooper. Sein nächster geplanter Song sei "I Made
It Through The Rain" ("Ich habe es durch den Regen geschafft") gewesen, erklärte Manilow.

Eintritt für fast alle frei

Rund 80 Prozent der Tickets für das weltweit bei CNN übertragene Konzert waren kostenlos. Besucher mussten am Eingang mindestens ihre Erstimpfung gegen das Virus nachweisen. Es gab dennoch Kritik daran, dass das Konzert angesichts steigender Fallzahlen wegen der Delta-Variante zu früh angesetzt worden sei. 

In New York sind die meisten Einschränkungen wegen der Pandemie aufgehoben, allerdings gilt seit Anfang der Woche eine Impfnachweis-Pflicht für die meisten Innenräume von Restaurants, Bars, Theatern, Kinos und anderen Freizeiteinrichtungen. Die Ostküstenmetropole New York war im vergangenen Frühjahr das Epizentrum der Corona-Pandemie in den USA. Inzwischen ist das Infektionsgeschehen unter Kontrolle.

haz/gri (dpa, afp)