Gespaltenes Land - Die USA nach Trump | Reporter - Vor Ort | DW | 16.01.2021
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Gespaltenes Land - Die USA nach Trump

Peter Boykin ist ein glühender Anhänger des scheidenden US-Präsidenten Trump. In Washington eskaliert der gewaltsame Protest gegen den Wahlausgang – und Boykin ist mittendrin. Dass Trump verloren haben soll, das will er nicht akzeptieren.

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In seiner Heimat North Carolina ist er Vorsitzender der Vereinigung 'Schwule für Trump', und auch unter Schwarzen hat der republikanische Präsident hier viele Anhänger. Dabei ließ Trump in seiner Amtszeit nur wenige Gelegenheiten aus, um gegen Minderheiten Stimmung zu machen. Es ist nur eine der vielen Sonderbarkeiten in der US-Politik - und diese sind in North Carolina besonders gut sichtbar: Vor der Wahl galt der Bundesstaat als 'swingiest swing state': In kaum einem anderen Staat war das Präsidentschaftsrennen schwerer vorherzusehen, kaum ein anderer ist derart gespalten in Anhänger und Gegner von Trump. Um die Spaltung zu überwinden, dafür bräuchte es zunächst einmal eines: dass das Trump-Lager seine Niederlage akzeptiert. Doch Peter Boykin und viele andere wollen davon nichts wissen.