Friedensnobelpreis beschlagnahmt | Fokus Nahost | DW | 27.11.2009
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Fokus Nahost

Friedensnobelpreis beschlagnahmt

Die iranische Regierung geht gegen Shirin Ebadi vor +++ In Mekka macht sich die Finanzkrise bemerkbar

Shirin Ebadi (Foto: DW)

Die iranische Anwältin Shirin Ebadi kämpft für Demokratie und Menschenrechte

Es gibt Preise und Auszeichnungen, die auf der ganzen Welt anerkannt sind. Der Friedensnobelpreis gehört dazu. Zwar sind sich nicht immer alle einig, dass der Richtige ihn bekommt, und es gibt gelegentlich Protest - wie beim letzten Mal, als der Preis an US-Präsident Obama vergeben wurde. Dass aber ein internationaler Preis von nationalen Behörden beschlagnahmt wird - das ist noch nie vorgekommen. Bis jetzt. Berichten zufolge haben iranische Behörden den Safe von Shirin Ebadi und ihren Friedensnobelpreis konfisziert. Die Iranerin setzt sich seit Jahren für Demokratie und Menschenrechte ein und hatte dafür 2003 den Preis bekommen.

Weniger Pilger, weniger Gewinn

Die Pilgerfahrt Hadsch gilt als größte Massenveranstaltung der Welt - doch in diesem Jahr scheint sie etwas kleiner auszufallen. Die Angst vor der Schweinegrippe und die weltweite Wirtschaftskrise hat manchen Moslem davon abgehalten, sich auf den Weg nach Mekka zu machen. Für diejenigen, die in Saudi-Arabien mit Tourismus zu tun haben, bedeutet das einen finanziellen Verlust - und davon sind ziemlich viele Menschen betroffen. Denn nach dem Ölgeschäft ist der Tourismus die zweitwichtigste Einnahmequelle für das Königreich.

Redaktion: Anne Allmeling / Thomas Latschan

Audio und Video zum Thema

  • Datum 27.11.2009
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