Experimenteller Kulturaustausch: Das Hellas Filmbox-Festival in Berlin | Filme | DW | 24.01.2018
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Filme

Experimenteller Kulturaustausch: Das Hellas Filmbox-Festival in Berlin

Unbekannt, aber sehenswert. Seit drei Jahren zeigt das Hellas Filmbox-Festival ein anderes Griechenland. In diesem Jahr sind die Regisseure Yannis Sakaridis und Volker Schlöndorff zu Gast.

Das griechische Filmfestival "Hellas Filmbox Berlin" möchte in Deutschland unbekannte griechische Filme und Filmemacher vorstellen. In diesem Jahr wird sich das Festival in einem Schwerpunkt dem Neuen Zyprischen Kino widmen. Es geht darum, einen repräsentativen Eindruck von der Filmgeschichte der Mittelmeerinsel zu gewinnen, und zu erfahren, mit welchen Themen und Fragen zyprische Künstler sich auseinandersetzen.

Das Festival will das kreative Griechenland abbilden und widmet sich besonders experimentellen Produktionen. Gegründet wurde "Hellas Filmbox Berlin" 2015 in einer Zeit, als die deutsch-griechischen Beziehungen getrübt waren, nicht zuletzt weil die Europäische Union von Griechenland eine rigide Sparpolitik forderte. Das Festival versteht sich als eine Brücke des kreativen Kulturaustauschs zwischen beiden Ländern.

Vielseitiges griechisches Kino

Frau schwenkt deutsche und griechische Fahne (Hellas Filmbox Berlin/Deutsch-Griechische Kulturassoziation e.V.)

"New Vision" aus Griechenland für Deutschland

Von über 300 eingereichten Filmen werden an den vier Festivaltagen rund 35 Produktionen gezeigt, um das deutsche Publikum mit dem vielseitigen griechischen Kino bekannt zu machen. Die Filme werden den Genres Spielfilm, Dokumentarfilm, Kurzfilm und New Vision zugeordnet. Neu sind in diesem Jahr sogenannte "Box Talks", eine Kombination aus Workshop, Entertainment und Künstlerporträt. Dabei stehen jeweils ein deutscher und ein griechischer Filmemacher, beziehungsweise Künstler im Mittelpunkt.

Zu Gast: Volker Schlöndorff

So wird etwa der bekannte deutsche Regisseur Volker Schlöndorff auf Yannis Sakaridis, einen der talentiertesten und bekanntesten Filmemacher Griechenlands treffen. Der deutsche Komponist und Liedermacher Konstantin Wecker kommt mit Zafeiris Haitidis ins Gespräch. Der Filmemacher, Drehbuchautor und Produzent filmte in der Rolle eines objektiven Beobachters zwischen 2011 und 2016 systematisch Demonstrationen, Kundgebungen, Veranstaltungen und Proteste. Im Gespräch stellt er sein interaktives Web-Projekt "Greek Chronicle Project: Footage Archive" vor. Diese interaktive Web-Dokumentation umfasst etwa 2200 Videos unterschiedlicher Länge und mehr als 500 Fotos, die sowohl die Griechenland- als auch die Flüchtlingskrise abbilden.

Die Deutsche Welle ist Medienpartner des Festivals, das vom 24. bis zum 28. Januar am neuen Standort Urban Spree in Berlin stattfindet.

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