Etappensieg für Bora-Profi | Sport-News | DW | 11.05.2018
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Radsport

Etappensieg für Bora-Profi

Das deutsche Radteam Bora-hansgrohe feiert in Süditalien den Tageserfolg auf der 7. Etappe des Giro d´Italia. Das Rosa Trikot des Gesamtführenden bleibt auf britischen Schultern.

Der irische Radprofi Sam Bennett hat die siebte Etappe des Giro d'Italia gewonnen und dem deutschen Team Bora-hansgrohe damit den ersten Tagessieg bei der laufenden Italien-Rundfahrt beschert. Der 27-Jährige setzte sich am Tag nach der schweren Bergankunft am Ätna nach 159 km zwischen Pizzo und Praia a Mare im Massensprint vor dem Italiener Elia Viviani (Quick-Step Floors) durch.

Viviani, Teamkollege des deutschen Hoffnungsträgers Maximilian Schachmann, hatte die beiden bisherigen Sprintankünfte des Giro 2018 in Israel gewonnen. Für Bora-hansgrohe war es der zweite Giro-Erfolg der Teamgeschichte, im Vorjahr hatte der Österreicher Lukas Pöstlberger auf der ersten Etappe den Premierensieg der Equipe bei einer der drei Grand Tours geholt.

Yates weiter in Rosa

Radsport Giro d'Italia 2018 Sam Bennett (picture-alliance/dpa/Belga/Y. Sunada)

Etappensieger Sam Bennett

"Ich war beim Giro so viele Male schon so nah dran. Jetzt fühle ich mich nach meinem ersten Sieg bei einer großen Rundfahrt einfach nur befreit", sagte Bennett. Bester Deutscher war Bennetts Teamkollege Christoph Pfingsten auf Platz 26. Der Brite Simon Yates (Mitchelton-Scott) behauptete das am Vortag eroberte Rosa Trikot des Gesamtführenden mit 16 Sekunden Vorsprung auf Titelverteidiger Tom Dumoulin (Niederlande/Sunweb). Bester Deutscher ist Schachmann Floors), der Tages-67. wurde, auf Platz 19 (+2:02 Minuten.)

Auf die ruhigere Flachetappe folgt ein umso härteres Wochenende. Am Samstag steht nach 209 km auf 1260 m Höhe am Kloster von Montevergine die nächste Bergankunft an, die mit 17 km lang, aber nicht sonderlich steil ist. Ein echter Gradmesser wird dann am Sonntag das Finale am Grand Sasso auf 2135 m Höhe. Vor dem 26 km langen Schlussanstieg wartet ein weiterer Berg der ersten Kategorie. 

to (sid)

Die Redaktion empfiehlt