Erdogans Machtspiele: Wohin steuert die Türkei? | Quadriga - Der internationale Talk aus Berlin | DW | 22.02.2018
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Quadriga

Erdogans Machtspiele: Wohin steuert die Türkei?

Der deutsche Journalist Deniz Yücel ist frei. Doch noch immer sind rund 150 Journalisten in der Türkei inhaftiert. Sucht Präsident Erdogan die Konfrontation? Gäste: Cigdem Akyol (freie Journalistin), Michael Thumann (Zeit), Ulrike Herrmann (taz).

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Die Gäste:

Cigdem Akyol ist freie Journalistin und Publizistin und pendelt zwischen Deutschland und der Türkei. Sie hat eine kritische Biografie über Erdogan geschrieben und sagt: "Grosse Schlagzeilen zur Freilassung von Deniz Yücel. Im Kleingedruckten nur die Infos zur lebenslangen Haft für türkische Journalisten. Das hat die Türkei geschickt gemacht"

Michael Thumann ist außenpolitischer Korrespondent der Wochenzeitung Zeit und hat mehrere Jahre in Istanbul gelebt. Er sagt: "Erdogan ist im Herzen weder Islamist noch Nationalist - er ist vor allem Erdoganist."

 

 

Ulrike Herrmann ist Wirtschaftsredakteurin bei der tageszeitung taz. Sie kennt Deniz Yücel aus der gemeinsamen Zeit bei der taz und sagt: „Erdogan versucht, seine Fronten zu begradigen. Er braucht Deutschland, weil er in Syrien die USA verärgert.“