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Ein türkisches Gericht hat die Freilassung des DW-Journalisten Alican Uludağ bis zum Prozessbeginn angeordnet, nachdem er drei Monate in Haft verbracht hatte.
Uludağ war im Februar wegen regierungskritischer Beiträge in den sozialen Medien festgenommen worden; ihm wird unter anderem Beleidigung von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan vorgeworfen.
Uludağ hat die Vorwürfe zurückgewiesen und erklärt, der Fall richte sich gegen den Journalismus. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm weiterhin mehrere Jahre Haft. Medienvertreter warnen, der Fall sei Ausdruck des wachsenden Drucks auf die Pressefreiheit in der Türkei.