Drei Touristen wegen Nacktfotos vertrieben aus Machu Picchu in Peru | DW Reise | DW | 15.03.2018
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Reise

Drei Touristen wegen Nacktfotos vertrieben aus Machu Picchu in Peru

Die peruanische Polizei hat drei Touristen wegen Nacktfofos aus der historischen Inkastadt Machu Picchu verwiesen. Die Besucher sollen ihre Hosen ausgezogen haben und mit entblößter Rückseite für Fotos posiert haben.

Weil dieses Verhalten in Machu Picchu untersagt ist, seien die Touristen weggeschickt, aber nicht festgenommen worden, sagte der Polizeisprecher Martin Flores. Bei den Touristen soll es sich um einen 26- jährigen Niederländer, einen 24-jährigen Schweizer und einen 21-jährigen Deutschen handeln. 

In Machu Picchu war es in den vergangenen Jahren immer wieder zu ungebührlichem Verhalten von Besuchern gekommen. Wegen des Trends zu Nacktfotos waren die Kontrollen von den Behörden verschärft worden.

Die im 15. Jahrhundert vom Inkaherrscher Pachacútec erbaute Stätte war im Juli 1911 vom US-Archäologen Hiram Bingham für die Wissenschaft entdeckt worden. Heute gehören die Ruinen zu den bekanntesten archäologischen Stätten der Welt. Im Jahr 1983 wurde die auf einem Bergrücken in 2500 Meter Höhe gelegene Inkastadt in das Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen.

is/ch (AFP)

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