Die Sonne geht auf | Fokus Europa | DW | 10.09.2008
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Fokus Europa

Die Sonne geht auf

Das sonnige Italien bietet sich für die Erzeugung von Solarstrom an. Trotzdem sind Solaranlagen auf Privatdächern dort noch sehr selten. Schuld waren lange die komplizierten Vorschriften. Doch die wurden nun vereinfacht.

Solaranlage in Südspanien Andalusien (Fotografiert von DW-Redakteur Steffen Leidel)

In ganz Europa ist Solarenergie auf dem Vormarsch

Die frühere Regierung von Romano Prodi hat die Gesetze Einspeisung von Solarstrom vereinfacht. Seitdem boomt das Geschäft mit der Sonnenenergie. Italien ist einer der interessantesten Märkte für internationale Hersteller von Photovoltaiktechnik. Professionelle Investoren haben die günstige Situation in Italien erkannt und Kapital in den Bau von Solarstromanlagen in ganz Süditalien gesteckt. Die private Nachfrage konzentriert sich dagegen auf die nördlichen Landesteile. Fokus Europa-Reporterin Kirstin Hausen stellt eine kleine Firma aus der Nähe von Mailand vor.

Weitere Themen der Sendung am 11.09.2008 04:15 UTC:

Auch in Tschechien boomt die Solarenergie. Im ganzen Land entstehen zahlreiche Sonnenkraftwerke. Von gerade einmal 800 Kilowatt im Jahr 2006 stieg die Gesamtleistung aller installierten Photovoltaik-Anlagen auf 13,5 Megawatt zum 1. September dieses Jahres. Ein Grund für die starke Nachfrage sind die hohen Energiepreise. Doch auch die tschechische Politik hat ihren Anteil am Solar-Boom. Aus Tschechien berichtet Fokus Europa-Reporter Daniel Kortschak.

3,2 Milliarden Plastiktüten werden in Bulgarien jährlich hergestellt. Dies entspricht einem Jahresverbrauch pro Kopf von über 400 der umweltschädlichen Einweg-Beutel. Zum Vergleich: ein Deutscher verbraucht laut Bundesumweltamt nur etwa 65 Stück im Jahr. Eine alarmierende Statistik, wenn man bedenkt, dass EU-Neuling Bulgarien weit entfernt ist von einer modernen Abfallentsorgung. Recycling und Mülltrennung sind hier immer noch Zukunftsmusik, von allgemeinem Umweltbewusstsein kann kaum die Rede sein. Dimiter Muftieff berichtet in Fokus Europa, wie verhindert werden soll, dass Bulgarien im Plastikmüll erstickt.

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