Die Grenzen der Freiheit in China | Podcast Wirtschaft | DW | 14.07.2017
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Podcast Wirtschaft

Die Grenzen der Freiheit in China

Dissident Liu Xiaobo gestorben +++ Banken und der Brexit +++ Tourismus nach dem Terror

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Über die Volksrepublik China berichten wir in diesem Wirtschaftspodcast regelmäßig: über den gewaltigen Markt und seine Möglichkeiten, über Konzerne wie Alibaba oder chinesische Übernahmen deutscher Firmen, etwa die von Kuka. Auch über die zunehmende internationale Bedeutung des Landes haben wir hier oft gesprochen – sei es beim Freihandel oder beim Klimaschutz.

Dabei sollte nicht vergessen werden, dass es auch ein anderes China gibt. Gestern ist der Friedensnobelpreisträger und Schriftsteller Liu Xiaobo gestorben. Seit 2009 saß er in Haft, vor zwei Wochen war er wegen seiner Krebserkrankung in ein Krankenhaus verlegt worden, bis zuletzt wurde er streng überwacht. Sein Verbrechen: Liu hatte sich für Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und Demokratie in China eingesetzt und die Charta 08 unterzeichnet.

Brexit-Pläne der Banken

Am kommenden Montag beginnt in Brüssel die nächste Runde im Scheidungsprozess zwischen Großbritannien und der Europäischen Union. Die britischen Banken hatten bis zum Ende dieser Woche Zeit, der Bank of England ihre Brexit-Pläne mitzuteilen. Dabei müssen sie auch ihr Worst-Case-Szenario offenlegen – also ihre Strategie für den Fall, dass Großbritannien die EU ohne einen Deal verlässt.

Tourismus nach dem Terror

Für Tunesien ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Branche dort hat harte Zeiten hinter sich. Erst die Wirren des arabischen Frühlings, dann – vor zwei Jahren – zwei blutige Terroranschläge, die zahlreichen Urlaubern das Leben kosteten. Das Land schien touristisch erledigt, viele Menschen verloren ihre Arbeit. Langsam aber entspannt sich die Lage wieder. Reiseveranstalter wollen mit neuen Konzepten an alte Erfolge anknüpfen.


Redakteur am Mikrofon: Andreas Becker
Technik: Max Zimmer