DFB-Frauen feiern klaren Sieg gegen Italien | Sport-News | DW | 10.11.2018
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Frauenfußball

DFB-Frauen feiern klaren Sieg gegen Italien

Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft gewinnt auch ihr vorletztes Spiel unter Horst Hrubesch. Der Bundestrainer ermöglicht im Spiel gegen Italien gleich drei Spielerinnen ihr Debüt im Nationaltrikot.

Die Siegesserie der deutschen Fußball-Frauen unter Bundestrainer Horst Hrubesch hält an. Auch im siebten und vorletzten Spiel unter der Leitung des 67-Jährigen gewann die DFB-Mannschaft am Samstag vor knapp 6000 Zuschauern in Osnabrück mit 5:2 (2:2) gegen Italien. Lina Magull (6. Minute), Sara Däbritz (18.), Giulia Gwinn mit ihrem ersten Länderspieltor (50.), Lena Petermann (60.) und Leonie Maier (86.) erzielten die Treffer für das deutsche Team. Die Italienerinnen kamen mit ihren beiden einzigen Chancen vor der Pause durch Barbara Bonansea (29.) und Daniela Sabatino (43.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Länderspieldebüt für Rall, Lattwein und Lohmann

Hrubesch machte seine Ankündigung wahr und gab gleich einer Reihe von jungen Spielerinnen Einsatzchancen. So feierten die Hoffenheimerinnen Maximiliane Rall und Lena Lattwein sowie Sydney Lohmann vom FC Bayern München ihr Debüt im DFB-Trikot. Für die verletzte Stammtorhüterin Almuth Schult stand Merle Frohms aus Freiburg in ihrem zweiten Länderspiel im Tor.

Das deutsche Team begann mit großer Geschwindigkeit und viel Druck. Der frühen Führung ging ein schöner Pass von Alexandra Popp in den Lauf von Magull voraus. Däbritz legte nach einer Ecke per Distanzschuss nach. Magull (35.) und Popp (42.) hätten schon vor der Pause erhöhen können. Stattdessen kassierten die Olympiasiegerinnen den Ausgleich, weil die Innenverteidigung zweimal nach hohen Bällen ausgehebelt wurde. Torfrau Frohms war bei den Gegentreffern chancenlos.

Starke zweite Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel spielte die Hrubesch-Mannschaft wieder wie in der Anfangsviertelstunde und belohnte sich sofort mit dem 3:2. Gwinn wurde mustergültig von Magull freigespielt, umkurvte noch Torhüterin Laura Giuliani und vollendete. Auch das 4:2 entsprang einer schönen Kombination über links. Die eingewechselte Carolin Simon flankte, Petermann musste nur noch einschießen. Anders als in Halbzeit eins ließ das DFB-Team danach nicht wieder nach. Die Italienerinnen tauchten nur noch selten vor dem deutschen Tor auf - Maier sorgte schließlich für den Schlusspunkt. "Wir haben ein super Spiel abgeliefert, streckenweise super kombiniert und können sehr zufrieden sein", sagte Maier nach dem Abpfiff.

Der Härtetest am Dienstag in Erfurt gegen Spanien ist Hrubeschs letzter Einsatz als Frauen-Bundestrainer, bevor er zum Jahresende in den Ruhestand geht. Ab Dezember bereitet Martina Voss-Tecklenburg die DFB-Frauen auf die WM in Frankreich (7. Juni bis 7. Juli 2019) vor.

sn/ck (dpa, sid)

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