Deutsche Basketballer mit zweiter Niederlage | Sport | DW | 06.09.2013
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Sport

Deutsche Basketballer mit zweiter Niederlage

Die deutschen Korbjäger müssen sich auch im dritten Gruppenspiel geschlagen geben. Nun droht ihnen nach dem furiosen Auftakt bereits das frühe Aus bei der EM in Slowenien.

Es war für die deutsche Basketball-Nationalmannschaft das bisher wichtigste Spiel, und es ging verloren. Nach dem Überraschungs-Erfolg gegen Frankreich und der knappen Niederlage gegen Belgien verloren die deutsche Mannschaft gegen die Ukraine mit 83:88 (30:39). Bester Werfer war mit 22 Punkten Kapitän Heiko Schaffartzik. Sergej Gladyr ragte mit 25 Zählern bei dem ukrainischen Team heraus. Nun muss die deutsche Mannschaft die restlichen beiden Gruppenspiele am Sonntag (08.09.2013, 14.30 MESZ) gegen Großbritannien und am Montag (09.09.2013, 17:45 MESZ) gegen Israel gewinnen und dazu noch auf Schützenhilfe hoffen, während die Ukraine mit nun drei Siegen glänzend dasteht. "Wir haben viel Aufklärungsarbeit vor uns", sagte Robin Benzing, mit 17 Punkten zweitbester deutscher Werfer. "Wir sind enttäuscht, aber wir müssen eingestehen, dass die Ukraine heute die bessere Mannschaft war."

Leichte Fehler kosten den Sieg

Der Deutsche Robin Benzing beim Korbwurf. (Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

Auch Robin Benzing (r.) konnte das Spiel nicht mehr drehen

Sowohl für die Deutschen als auch für die Ukrainer war es das dritte Spiel am dritten Turniertag. Der Kräfteverschleiß war den Spielern von Bundestrainer Frank Menz jedoch erst ab dem zweiten Viertel anzumerken, von dem an sie sich viele Konzentrationsfehler leisteten. In der ersten Halbzeit startete Deutschland stark, lag nach dem ersten Viertel mit 16:15 vorn, gab später aber einen hohen Vorsprung aus der Hand. Es war eine intensive Partie zweier nervöser Kontrahenten auf Augenhöhe.

Auch im zweiten Durchgang blieb es ein Spiel auf eher niedrigem Niveau. Deutschland versuchte es zunächst, über Dreier an Punkte zu kommen, während die Ukrainer leichtes Spiel hatten und ihren Vorsprung lange Zeit konstant auf über zehn Punkte ausbauten. Das letzte Viertel lief dann wieder besser für die DBB-Auswahl, die es noch einmal spannend machte und sogar auf nur einen einzigen Zähler herankam. Zwei Minuten vor Schluss stand es sogar 76:76-Unentschieden. Nun war es eine Frage der Nerven. Und die behielten die Ukrainer.

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