Der Poker um die Coronabonds | Wirtschaft | DW | 07.04.2020
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Wirtschaft

Der Poker um die Coronabonds

Streit um Coronabonds - die EU-Finanzminister suchen weiter nach einer Lösung+++Ausnahmezustand - Japan schaltet in den Krisenmodus+++Trotz Milliardenhilfen - Russlands Wirtschaft droht eine riesige Pleitewelle+++Lockdown in Hollywood - mehr als Hunderttausend Menschen in der US-Filmbranche haben derzeit keine Arbeit

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An diesem Dienstagabend trifft sich die Eurogruppe - und zwar nicht in Brüssel, sondern per Videokonferenz. Und natürlich geht es dabei vor allem um die Frage, wie die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abgemildert werden können. Wie Italien fordert die spanische Regierung nach wie vor vehement Eurobonds - sehr zum Leidwesen der Bundesregierung.

Konjunkturpaket in Japan 

In den vergangenen Wochen schien es fast so, als hätte Japan das Schlimmste in der Corona-Krise hinter sich. Die Läden, Bars und Restaurants im Land hatten geöffnet, Millionen Menschen genossen das Frühlingswetter und die Kirschblüte in den Parks. Doch weil zuletzt deutlich mehr Infektionen in Tokio und anderen Ballungsgebieten bekannt wurden, hat die Regierung jetzt reagiert, mit der Ankündigung des Ausnahmezustands für eine ganze Reihe von dicht besiedelten Regierungsbezirken.

Angst vor Pleitewelle in Putins Reich

In Russland verkündet die Regierung fast schon jeden Tag neue Hilfsprogramme und Stützungsmaßnahmen für die notleidende Wirtschaft. Alles müsse dafür getan werden, um Arbeitsplätze zu erhalten - das fordert Präsident Wladimir Putin. Geld ist durchaus da. Der Reservefond des Landes ist gut bestückt. Soweit die Theorie. Doch in der Praxis sieht das schon ganz anders aus.

Arbeitslos in Hollywood

Die Coronavirus-Krise hat in Hollywood die gesamte Filmindustrie zum Stillstand verdammt. Überall werden Filmpremieren verschoben, Festivals abgesagt und Dreharbeiten unterbrochen. Die Kinos sind seit Wochen geschlossen. Hollywood drohen Verluste in Milliardenhöhe. Und natürlich trifft es jeden einzelnen Filmschaffenden ganz persönlich.

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Redakteur am Mikrophon: Thomas Kohlmann
Technik: Gerd Georgii