Der Drahtseilakt der Fed geht weiter | Podcast Wirtschaft | DW | 22.09.2022
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Podcast Wirtschaft

Der Drahtseilakt der Fed geht weiter

Die aktuelle Zinserhöhung der US-Notenbank und die Reaktion der Finanzmärkte+++Deutsche Wirtschaft appelliert an Habeck mehr zu tun+++Italiens Wirtschaft hofft auf stabile Verhältnisse+++Italiens Jugend hofft auf Jobs

Die amerikanische Zentralbank bleibt bei ihrem entschlossenen Kurs und schraubt die US-Leitzinsen erneut um 0,75 Prozent nach oben. Damit geht der Drahtseilakt von Notenbankchef Jerome Powell weiter: die Inflation aggressiv eindämmen, ohne die Konjunktur abzuwürgen. Die Reaktionen an den Finanzmärkten sind geteilt.

Deutsche Wirtschaft appelliert an Habeck

Kaum ein Minister steht zurzeit so sehr im Mittelpunkt wie Wirtschaftsminister Robert Habeck. Zu Beginn seiner Amtszeit konnte der Grünen-Politiker wegen seiner offenen Kommunikation stark punkten. Auch in der Wirtschaft, in der es durchaus Vorbehalte gegen einen grünen Wirtschaftsminister gab. Inzwischen aber haben Wirtschaftsvertreter das Gefühl, dass sie in der Energiekrise nicht ausreichend Gehör bei Habeck finden. Führende Wirtschaftsverbände scheinen immer mehr die Geduld zu verlieren.

Italien vor der Wahl: Hoffen auf Stabilität

Am Sonntag wird in Italien ein neues Parlament gewählt, den Umfragen zufolge könnte ein rechtsnationales Bündnis gewinnen. Viele Parteien versprechen Steuersenkungen, einen früheren Rentenbeginn oder wirtschaftliche Hilfen, etwa für junge Leute. Doch das kostet richtig viel Geld und Experten bezweifeln, dass sich Italien das leisten kann. Denn dazu müsste die italienische Wirtschaft erst einmal brummen. Doch die leidet genauso wie andere Volkswirtschaften unter den aktuellen globalen Problemen.

Italiens vernachlässigte Jugend

Arbeiten für sehr wenig Geld: Für viele junge Menschen in Italien ist das Alltag. Nach dem Studium warten erst mal monatelange Praktika, schlecht oder gar nicht bezahlt. Oft ist das nämlich das einzige Ticket in den Arbeitsmarkt, wo es vor allem Frist-Verträge gibt. Von der Politik fühlen sich viele im Stich gelassen, viele junge Menschen verlassen das Land oder haben Jahre - zum Beispiel in Deutschland - verbracht. 

Redakteur am Mikrofon: Thomas Kohlmann
Technik: Jürgen Kuhn

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