Darf′s noch etwas mehr sein? | Podcast Wirtschaft | DW | 11.07.2018
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Podcast Wirtschaft

Darf's noch etwas mehr sein?

Zollstreit, nächste Runde +++ Sammelklage, Monsantos Erbe +++ Bargeld, einen Koffer voll +++ Viele Menschen, wenig Geld

Audio anhören 15:08

Ooops, er hat es wieder getan. US-Präsident Donald Trump droht China mit neuen Strafzöllen. Erst am Montag waren US-Zölle auf Waren im Wert von 50 Milliarden Dollar in Kraft getreten, China reagierte mit Gegenmaßnahmen in gleicher Höhe. Heute setzte die US-Regierung noch einen drauf.

Monsantos Erbe

Mehr als 50 Milliarden Euro hat der deutsche Chemiekonzern Bayer für den US-Saatgutspezialisten Monsanto bezahlt, vor wenigen Wochen wurde der Kauf erfolgreich abgeschlossen. Dass damit große Risiken verbunden sind, war bekannt. Dazu gehören teure Sammelklagen in den USA. Hunderte Menschen sind dort vor Gericht gezogen haben und geben an, durch Monsantos Unkrautvernichter Roundup an Krebs erkrankt zu sein. Heute hat ein Richter diese Klagen zugelassen.

Ein Koffer voller Geld

Darf man, wenn man rund 300 Millionen Euro auf dem Konto hat, einfach zur Bank gehen, sich das Geld in bar auszahlen lassen und es in einem Koffer außer Landes bringen? Das ist im Kern die Frage, nur dass es sich in dieser Geschichte nicht um eine reiche Privatperson handelt, sondern um den Iran. Das Geld liegt in diesem Fall bei einer Bank in Hamburg. Während die zuständigen Behören noch prüfen, hat sich bereits der US-Botschafter in Deutschland eingeschaltet: Er vermutet Terrorfinanzierung und findet, die Abhebung sollte verboten werden.

Viele Menschen, wenig Jobs

Zum heutigen Weltbevölkerungstag gibt es wieder frische Zahlen. 7,6 Milliarden Menschen leben derzeit auf der Erde. Und jede Sekunde kommen durchschnittlich 2,6 neue Menschen hinzu. Besonders stark wächst die Bevölkerung in Afrika – sie wird sich bis zur Mitte des Jahrhunderts verdoppeln, so die Prognose.

Für die afrikanischen Staaten ist diese Entwicklung ein Problem, denn es gibt schon jetzt nicht genug bezahlte Arbeit. In Kenia zum Beispiel finden selbst junge und gut ausgebildete Menschen oft keinen Job.


Redakteur am Mikrofon: Andreas Becker
Technik: Jürgen Kuhn

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