Corona: Wirtschaft unter Schock | Podcast Wirtschaft | DW | 08.04.2020
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Podcast Wirtschaft

Corona: Wirtschaft unter Schock

Besserer Schutz vor Firmenübernahmen durch ausländische Investoren +++ Wie die Mafia versucht, von der Coronakrise zu profitieren +++ Kein Geld für Hamsterkäufe in Mexiko

Audio anhören 15:55

Frühjahrsgutachten

Die Corona-Pandemie löst eine schwerwiegende Rezession in Deutschland aus. Die Wirtschaftsleistung werde in diesem Jahr um 4,2 Prozent schrumpfen - das erwarten die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Frühjahrsgutachten. Timo Wollmershäuser ist der Konjunktur-Chef des Münchener Ifo-Instituts und hat am Frühjahrsgutachten mitgewirkt. Wir sprechen mit ihm.

Aussenwirtschaftsgesetz

Das Thema brannte schon länger unter den Nägeln: Die Bundesregierung will die Kontrolle ausländischer Investitionen aus Nicht-EU-Staaten verschärfen - und damit in strategisch wichtigen Bereichen Übernahmen deutscher Firmen erschweren. Das Bundeskabinett brachte dazu am Mittwoch eine Änderung des Aussenwirtschaftsgesetzes auf den Weg.

Mafia

Seit mehr als drei Wochen steht die Wirtschaft in Italien weitgehend still. Betriebe sind durch den Coronavirus-Lockdown in existenziellen Schwierigkeiten, Beschäftigte haben aufgrund von geringeren oder ausbleibenden Einkünften, Probleme über die Runden zu kommen. Ideale Bedingungen für die organisierte Kriminalität, um nicht nur im Süden des Landes ihren Einfluss auszudehnen. Antimafia-Experten in Italien warnen.

Mexiko

Die Corona-Krise hat auch das Schwellenland Mexiko erfasst. Quarantäne ist ein Luxus. Viele, die von der Hand in den Mund leben, können es sich nicht leisten, zu Hause zu bleiben. Fast zwei Drittel sind informell beschäftigt, das heißt: Sie arbeiten auf eigene Rechnung und haben keinerlei Absicherung. Von Ersparnissen ganz zu schweigen. Alte sollen zu Hause bleiben, aber gerade die trifft der Einkommensverlust besonders hart, weil die wenigsten eine Rente erhalten.

Redakteur am Mikrofon: Klaus Ulrich

Hier abonnieren Sie uns bei iTunes

Hier abonnieren Sie uns bei Google Podcast

Hier geht's zu Spotify