Corona-Ticker vom 31. März: USA errichten Notkliniken | Aktuell Welt | DW | 31.03.2020
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Corona-Live-Ticker

Corona-Ticker vom 31. März: USA errichten Notkliniken

Die USA bauen Behelfskliniken, Italien trauert um die Corona-Opfer. Auch Indonesien schottet sich jetzt ab. Und Spanien verzeichnet einen traurigen Rekord. Mehr im DW-Live-Blog.

Coronavirus | USA | New York | Krankenhausschiff (picture-alliance/Photoshot/J. Fischer)

Nicht nur auf Schiffen, sondern auch in leerstehenden Gebäuden sollen Notkliniken errichtet werden

Das Wichtigste in Kürze:

  • In Italien hängen die Flaggen auf Halbmast
  • Indonesien lässt keine Ausländer mehr ins Land
  • Die USA suchen nach Gebäuden für Behelfskliniken

+++ Dieser Live-Ticker ist nun geschlossen. Den aktuellen finden Sie hier:

Hier noch einmal die Ereignisse vom Dienstag zum Nachlesen: +++

Die Meldungen im Einzelnen - Alle Zeiten in MESZ

23.35 Uhr -In den USA sind nach Daten de Nachrichtenagentur Reuters 184.000 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das ist ein Anstieg um 21.000 gegenüber dem Vortag. Zudem starben 700 Menschen. Das ist die höchste Zahl an einem einzigen Tag in den USA.

23.30 Uhr - Die Niederlande haben ihre Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie bis Ende April verlängert. Schulen, Restaurants und Bars bleiben bis zum 28. April zu, wie Ministerpräsident Mark Rutte mitteilte. Der Anstieg der Infektionszahlen und die Kapazitäten der Intensivstationen "lassen uns keine andere Wahl", sagte Rutte. Die Zahl der COVID-19-Fälle stieg am Dienstag um 845 auf fast 13.000. 

22.40 Uhr - Unter wachsendem Druck der Öffentlichkeit hat die italienische Regierung eine Lockerung der Ausgangssperre für Kinder beschlossen. Nach Appellen von Eltern, Lehrern sowie Kinderärzten beschloss das Innenministerium, dass Spaziergänge von Kindern in Begleitung eines Elternteils möglich sind, sofern sie nahe der eigenen Wohnung stattfinden. Sportliche Aktivitäten sind nicht erlaubt. Seit dem 5. März gehen die Kinder in Italien nicht mehr in die Schule.

21.05 Uhr -  In Serbien protestieren zehntausende Hundebesitzer gegen die besonders strenge Ausgangssperre in dem Balkanland. Sie fordern von der Regierung in Belgrad, jeden Abend zumindest eine halbe Stunde lang mit ihren Hunden Gassi gehen zu dürfen. Eine Petition an Regierungschefin Ana Brnabic haben laut dem Fernsehsender N1 schon mehr als 37.000 Menschen unterzeichnet.

20.34 Uhr - Die USA sind nach den Worten von Außenminister Mike Pompeo grundsätzlich bereit, angesichts der Coronavirus-Pandemie ihre Sanktionen gegen den Iran und andere Staaten zu überdenken. Noch am 20. März hatte er zu dem Thema erklärt, die Strafmaßnahmen beträfen ohnehin nicht medizinische und andere humanitären Güter.

20.29 Uhr - Frankreich verzeichnet einen traurigen Rekord bei den Corona-Toten. Innerhalb von 24 Stunden gab es 499 neue Todesfälle und damit so viele wie nie zuvor, wie Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon in Paris mitteilte. Insgesamt verstarben 3523 Menschen an COVID-19. Fast 23.000 Menschen werden laut Salomon in Krankenhäusern behandelt, mehr als 5000 davon auf Intensivstationen. 

20.26 Uhr - Internationale Organisationen warnen davor, im Zuge der Corona-Krise Handelswege für Nahrungsmittel zu beschränken. Falsche Maßnahmen könnten vielerorts die Versorgung gefährden, Preise steigen lassen und zu Verlusten wichtiger Lebensmittel führen, erklärten die Welternährungsorganisation, die Weltgesundheitsorganisation und die Welthandelsorganisation in einem gemeinsamen Statement.

20.01 Uhr - Brasilien hat den Einsatz des Militärs erlaubt, um in der COVID-19-Pandemie die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten und im Kampf gegen das Virus zu helfen. Die Maßnahme ist zunächst bis zum 28. Mai befristet. Die Zahl der Corona-Infizierten stieg auf mehr als 4500, 165 Menschen starben an der Lungenkrankheit. Gesundheitsminister Luiz Henrique Mandetta befürchtet, das Gesundheitssystem des größten und bevölkerungsreichsten Landes Lateinamerikas könne unter der Last von immer mehr Covid-19-Kranken zusammenbrechen.

19.22 Uhr - Mehr als 40.000 Menschen sind weltweit bereits an dem neuartigen Coronavirus gestorben. Fast drei Viertel der Todesfälle wurden in Europa registriert, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage offizieller Daten ergab. Demnach infizierten sich rund um den Globus mehr als 800.000 Menschen mit dem Erreger, davon mehr als die Hälfte in Europa mit 440.928 Fällen. Von den bis Dienstagnachmittag bestätigten 40.057 Todesfällen wurden 29.305 in Europa registriert. Mit 12.428 Toten ist Italien das weltweit am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land, gefolgt von Spanien mit 8189 Todesfällen.

19.21 Uhr - Saudi-Arabien ruft Muslime auf, Pläne für die Mekka-Wallfahrt Hadsch in diesem Jahr zurückzustellen. Zunächst müsse mehr über die Pandemie bekannt werden, erklärt der zuständige Minister. Zu der einwöchigen Pilgerfahrt reisen jährlich etwa 2,5 Millionen Menschen in das Königreich.

19.16 Uhr - Die Zahl der Toten durch das Coronavirus in der Türkei ist nach Daten des Gesundheitsministeriums von 46 auf 214 gestiegen. Die Zahl der bestätigten Fälle legte demnach um 2704 auf 13.531 zu.

19.10 Uhr - Der Kapitän des US-Flugzeugträgers "Theodore Roosevelt" schlägt Alarm, weil unter den 5000 Mannschaftsmitgliedern Covid-19 ausgebrochen ist. Kapitän Brett Crozier schreibt in einem bekanntgewordenen Brief an die Marine-Leitung, auf dem Schiff gebe es nicht genügend Quarantäne-Stationen. "Wir sind nicht im Krieg. Seeleute müssen nicht sterben", steht in dem Brief. Crozier schlägt vor, 4000 Seeleute von Träger abzuziehen und zu isolieren.

19.07 Uhr - Knapp sechs Wochen vor der Präsidentenwahl in Polen will die nationalkonservative Regierungspartei PiS das Wahlrecht ändern und wegen der Corona-Epidemie allen Stimmberechtigten eine Briefwahl ermöglichen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf brachte die PiS-Fraktion ins Parlament ein. Anders als in Deutschland gibt es in Polen bislang keine allgemeine Option einer Briefwahl.

19.06 Uhr - Mehrere Staaten stellen Aprilscherze über die Pandemie unter Strafe. Thailand verweist auf Gesetze, die bis zu fünf Jahre Gefängnis vorsehen, Taiwans Präsidentin Tsai Ing Wen spricht auf Facebook von bis zu drei Jahren. Der Internetkonzern Google hat bereits seine traditionellen Scherze für dieses Jahr abgesagt. Das Bundesgesundheitsministerium bittet auf Twitter unter dem Motto "Corona ist kein Scherz" auf "erfundene Geschichten zu der Coronavirus-Thematik zu verzichten", um der Gefahr von Falschinformationen zu begegnen.

19.02 Uhr - Einige US-Diözesen erlauben ihren Gläubigen, angesichts der Corona-Krise in der Fastenzeit freitags Fleisch zu essen. Mehrere US-Bischöfe reagieren damit auf die Einschränkungen bei der Lebensmittelversorgung in der Pandemie.

18.53 Uhr UN-Generalsekretär António Guterres ist unzufrieden mit der seiner Ansicht nach schleppenden globalen Antwort im Kampf gegen das Coronavirus. "Wir bewegen uns langsam in die richtige Richtung, aber wir müssen schneller sein und viel mehr tun, wenn wir das Virus besiegen wollen", sagte Guterres in New York. Unter anderem gebe es noch immer keine koordinierten Handlungen aller Länder unter Führung der Weltgesundheitsorganisation WHO. Deren Richtlinien würden in vielen Teilen der Welt noch immer nicht beachtet.  

18.45 Uhr - Die Bayreuther Festspiele werden in diesem Jahr wegen der Corona-Krise nicht stattfinden. Die nachfolgenden Festspieljahrgänge müssten dadurch umdisponiert werden, teilten die Festspiele am Dienstagabend mit.

Dieses Jahr wird es keinen roten Teppich vor dem Bayreuther Festspielhaus geben

Dieses Jahr wird es keinen roten Teppich vor dem Bayreuther Festspielhaus geben

18.36 Uhr - Die Zahl der Toten in Italien ist erneut gestiegen. Das Katastrophenschutzministerium meldet 837 Tote und damit 12.428 insgesamt - die höchste Zahl weltweit - nach einer Zunahme von 812 am Montag. Dagegen blieb der Anstieg bei den neu nachgewiesenen Fällen mit 4053 etwa gleich, hier beträgt die Gesamtzahl 105.792. In der Lombardei, der bislang am schwersten betroffenen Region, ging die Zahl der Toten und neuen Infektionen zurück.

18.10 Uhr - Der Bruder des New Yorker Gouverneurs Andrew Cuomo, der populäre CNN-Moderator Chris Cuomo, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Chris Cuomo twitterte, er habe typische Symptome und befinde sich in seinem Keller in Isolation. Von dort wolle er auch seine TV-Show weiter leiten.

17.59 Uhr - Die Regierung in Neuseeland blockiert weiter die Ausreise von Ausländern, die wegen der Corona-Krise nach Hause wollen - darunter 12.000 Deutsche. Die deutsche Botschaft in Wellington teilte auf Facebook mit, das neuseeländische Außenministerium habe die Vertretungen aller Länder informiert, dass der ursprünglich bis Mittwoch laufende Stopp der Rückführungsflüge verlängert worden sei. "Für wie lange wurde nicht gesagt."  

17.47 Uhr - Auf einer religiösen Massenveranstaltung im indischen Neu Delhi haben sich mehr als tausend  Menschen mit dem Coronavirus infiziert, mehrere Menschen starben schon. Die Behörden suchen nun fieberhaft nach den Teilnehmern, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Der Nachrichtenagentur Press Trust of India zufolge waren rund 8000 Menschen zu der Veranstaltung der islamischen Missionsbewegung Tablighi Jamaat gereist – teils aus dem Ausland.

17.42 Uhr - Die Regierung Spaniens hat ein Paket zur Linderung der sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise geschnürt. Die Strom- und Wasser-Versorgungsunternehmen dürfen danach säumigen Kunden die Verträge vorerst nicht kündigen. Zu den 50 zeitlich befristeten Maßnahmen gehören unter anderem Kleinkredite und finanzielle Hilfen. Mit knapp 95.000 Infektionen und mehr als 8000 Toten ist Spanien nach Italien das am schwersten betroffene Land Europas.

17.30 Uhr - US-Präsident Donald Trump wirbt angesichts der derzeit niedrigen Zinsen für ein Infrastruktur-Programm mit einem Volumen von zwei Billionen Dollar Ein solches Programm sollte angesichts der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise das vierte Rettungspaket sein. Der US-Kongress hat seit Anfang März bereits drei Maßnahmenpakete im Umfang von mehr als zwei Billionen Dollar beschlossen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie abzufedern.

17.24 Uhr - Angesichts der Corona-Krise hat die türkische Regierungspartei AKP ein Gesetz zur vorzeitigen Entlassung von bis zu 90.000 Gefangenen auf den Weg gebracht. Es sieht vor, die Haftzeit von Risikogruppen in Hausarrest umzuwandeln. Von der Regelung ausgenommen sind jedoch unter anderem Gefangene, die wegen Terrorverbrechen einsitzen. Wegen solcher Vorwürfe sind auch zahlreiche Regierungskritiker und Journalisten inhaftiert.

17.00 Uhr – Im Kampf gegen Fake News über das Coronavirus warnt EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen vor Falschmeldungen. "Die sozialen Medien müssen ihre Daten mit Faktencheckern und Wissenschaftlern teilen. Das würde helfen, gefährliche Gerüchte frühzeitig aufzuklären", sagte sie. Knoblauch und Vitamin C hülfen nicht gegen das Coronavirus. Dennoch zirkulierten solch absurde Falschmeldungen. Ein Sprecher der Kommission sagte zudem, es gebe keine Belege dafür, dass ein von US-Präsident Donald Trump angepriesenes Medikament gegen die vom Coronavirus ausgelöst Lungenkrankheit wirksam sei.

16.44 Uhr – Der US-Chefimmunologe Anthony Fauci sieht erste Anzeichen, dass die Ausgangsbeschränkungen die Ausbreitung der Pandemie in den USA verlangsamen. Die Infektionszahlen stiegen allerdings weiter und die Lage bleibe sehr gefährlich. Zudem sei zunehmend zu beobachten, dass auch jüngere Menschen ernste Krankheitsverläufe entwickelten.

USA | Coronavirus | New York (Getty Images/C. Ord)

Zwei New Yorker in einem Park

16.39 Uhr – Einer der wichtigsten Ärzte im Kampf gegen das Coronavirus in Russland ist positiv auf das Virus getestet worden. Der Leiter des Moskauer Kommunarka-Krankenhauses, Denis Prozenko, habe sich infiziert, berichten staatliche Medien. Er hatte auch Kontakt zu Präsident Wladimir Putin gehabt. Ein Kreml-Sprecher sagte, Putin sei bereits negativ getestet worden.

16.15 Uhr – In den Niederlanden ist die Zahl der erfassten Corona-Toten auf über tausend gestiegen. Mittlerweile gebe es 1039 Todesopfer, 175 mehr als am Vortag, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Die Zahl registrierter Infektionen stieg demnach auf 12.600. Die Behörden gehen allerdings von einer hohen Dunkelziffer aus, denn nur ernsthaft Erkrankte werden getestet.

16.08 Uhr - In den USA sollen Hunderte Behelfskliniken errichtet werden. Dabei soll das Militär helfen. Generalleutnant Todd Semonite sagte, hierfür würden derzeit landesweit 341 Gebäude inspiziert, die dafür infrage kämen. In den USA sind mittlerweile mehr als 165.000 Menschen mit dem Virus infiziert, fast 3200 starben.

15.59 Uhr - Die Zahl der Todesopfer in England ist um fast 30 Prozent auf 1.651 gestiegen. Das gab der nationale Gesundheitsdienst NHS bekannt. Die Verstorbenen seien zwischen 19 und 98 Jahre alt gewesen und fast alle hätten Vorerkrankungen gehabt.

15.49 Uhr - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spricht sich gegen eine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken in der Öffentlichkeit aus. "In der jetzigen Lage sehe ich keine Notwendigkeit zu einer Verpflichtung", sagt Spahn. Er sehe aber eine zunehmende Bereitschaft zum freiwilligen Tragen des Mund-Nasen-Schutzes.

15.32 Uhr - Die Bundesagentur für Arbeit geht wegen der Corona-Krise von einem kurzfristigen Anstieg der Zahl der Arbeitslosen in Deutschland um 150 000 bis 200 000 aus. Das sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur, Detlef Scheel.

15.26 Uhr - Eine Frau aus einem Flüchtlingslager in Griechenland ist nach der Geburt ihres Kindes positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie das Migrationsministerium in Athen mitteilte, lebt die Frau in einem Flüchtlingslager auf der Insel Euböa nördlich von Athen. Getestet wurde sie nach der Geburt in einem Krankenhaus der Hauptstadt. Unklar ist, ob sie sich in der Klinik oder in dem Lager angesteckt hat. In Griechenland sind bislang 1200 Infektionen nachgewiesen worden, 46 Menschen starben. Die Sorge ist groß, dass sich das Virus auch in den überfüllten Flüchtlingslagern ausbreiten könnte.

15.04 Uhr - In Israel hat die Polizei ihre Präsenz in Gebieten mit vielen ultraorthodoxen Bewohnern erhöht, um die von der Regierung verhängten Ausgangsbeschränkungen durchzusetzen. Im nahe Tel Aviv gelegenen Bnei Brak verhängten Sicherheitsbeamte Bußgelder wegen Verstößen gegen die Corona-Auflagen; mehrere Männer wurden festgenommen. In Israel wurden bislang mehr als 4800 Corona-Infektionen registriert, 17 Menschen starben. Etwa die Hälfte der Infizierten gehört laut israelischen Medienberichten der ultraorthodoxen Gemeinde an.

14.59 Uhr - Nach Panikkäufen von Alkohol hat der australische Einzelhandel Höchstmengen für den täglichen Einkauf festgelegt. Demnach dürfen Australier vorerst nur zwölf Flaschen Wein und zwei Kisten Bier täglich kaufen. In Australien wurden wegen der Pandemie alle nicht lebensnotwendigen Geschäfte sowie Bars und Kneipen geschlossen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation konsumieren Australier durchschnittlich 12,6 Liter Alkohol pro Jahr. Damit liegen sie weltweit auf dem zweiten Platz hinter Tschechien.

14.53 Uhr – Forscher in Frankfurt am Main haben nach Angaben der hessischen Landesregierung ein schnelleres Corona-Testverfahren entwickelt. Damit könne man mehrere Abstrichproben auf einmal testen, teilte die hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn mit. Somit lasse sich die Zahl von derzeit rund 40.000 Tests pro Tag in Deutschland auf 200.000 bis 400.000 Untersuchungen ohne Qualitätsverlust steigern.

14.49 Uhr – Die Zwangspause in der Fußball-Bundesliga und der 2. Liga verlängert sich wie erwartet bis mindestens 30. April. Einen entsprechenden Vorschlag des Präsidiums der Deutschen Fußball Liga beschlossen die Bosse der 36 Profiklubs einstimmig. Geschäftsführer Christian Seifert erklärte, man strebe an, die Saison am 30. Juni zu beenden.

14.36 Uhr – Die Staatsanwaltschaft von Tampa im US-Bundesstaat Florida hat einen evangelikalen Prediger wegen Missachtung der Corona-Notverordnung angeklagt. Rodney Howard-Browne hatte Mitte März in einer voll besetzten Kirche die Gläubigen aufgefordert, sich die Hände zu reichen. Ihm drohen nun bis zu zwei Monate Gefängnis.

14.27 Uhr – Nach dem Beschluss in Ungarn, in der Corona-Krise am Parlament vorbei regieren zu können, hat die EU-Kommission vor einer Aushöhlung der Demokratie gewarnt. "Es ist absolut wichtig, dass Notfall-Maßnahmen nicht zulasten unserer fundamentalen Prinzipien und Werte gehen", sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Sie müssten auf das Notwendige beschränkt und verhältnismäßig sein. Die EU-Kommission werde sich die Entwicklung genau anschauen.

 

14.15 Uhr – Deutschlandweit haben nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) rund 470.000 Betriebe Kurzarbeit wegen des Coronavirus angekündigt. Die Anzeigen kämen aus nahezu allen Branchen, teilte die Behörde mit. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sagte in Berlin, sehr viele kämen aus dem Bereich Gastgewerbe und Handel. "Dadurch behalten Millionen von Beschäftigten ihren Job", sagte Heil.

13.57 Uhr - In Armenien wird der Notstand für weitere 10 Tage verlängert. Das gab Premierminister Nikol Pashinyan bekannt. In dem Land sind 532 Corona-Infektionen registriert worden, drei Patienten starben.

13.31 Uhr - Bundesfinanzminister Olaf Scholz ist für eine stärkere Herstellung medizinischer Produkte wie etwa Schutzmasken in Deutschland. Die finanziellen Mittel für Unternehmen stünden bereit, damit diese ihre Produktion jetzt zumindest zeitweise umstellen könnten.

13.20 Uhr - In Russland werden Quarantäne-Verstöße künftig mit bis zu sieben Jahren Haft bestraft. Das Unterhaus des russischen Parlaments verabschiedete im Eilverfahren ein entsprechendes Gesetz. Zudem wurden die Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie ausgeweitet. In Russland wurden nach offiziellen Angaben 2300 Infektions- und 17 Todesfälle gemeldet, davon allein 500 Neuinfektionen.

13.03 Uhr - UN-Hochkommissar Filippo Grandi hat sich besorgt über eine mögliche Ausbreitung der Corona-Pandemie unter den Millionen Flüchtlingen geäußert. Die meisten dieser Menschen lebten in überfüllten Camps oder in armen Gegenden mit sehr schwachen sanitären Einrichtungen und Gesundheitssystemen, sagte Grandi in Genf. Er rief die Regierungen der Zufluchtsländer auf, die nationalen Notfallpläne auch auf Flüchtlinge auszudehnen.

13.00 Uhr - Auch Polen verschärft die Einschränkungen des öffentlichen Lebens weiter. Weitere Geschäfte würden geschlossen, ebenso Hotels, teilte Ministerpräsident Mateusz Morawiecki mit. Die Menschen sollten einen Mindestabstand von zwei Metern einhalten, an Kassen dürften künftig nur noch drei Personen in einer Reihe anstehen. Der Zugang zu Parks, Stränden und anderen öffentlichen Plätzen werde verboten. Für ältere Menschen solle es gesonderte Öffnungszeiten geben. Die neuen Maßnahmen blieben mindestens zwei Wochen in Kraft.

12.39 Uhr - In ganz Italien sind Fahnen aus Trauer um die Opfer der Corona-Pandemie auf Halbmast gesetzt worden. Auch der Vatikan beteiligte sich an der Aktion. Italien hat weltweit die meisten Toten in der Corona-Krise. Bisher sind es rund 11 600.

Coronavirus | Liebe | Paar | Italien (Reuters/C. de Luca)

Liebe in Zeiten von Corona - ein Paar in Neapel

12.32 Uhr - Die Deutsche Telekom will Patienten schneller über ihr Covid-19-Testergebnis benachrichtigen. Dazu sei eine App entwickelt worden, die automatisiert den Befund übermittele, teilt das Unternehmen mit. Die Anwendung sei zusammen mit der BS Software Development entwickelt worden.

12.26 Uhr - Der US-italienische Autobauer Fiat Chrysler hat wegen seiner Werksschließungen in der Corona-Krise eine zeitweise Lohnkürzung um 20 Prozent angekündigt. In einem Brief an die Belegschaft schrieb Geschäftsführer Mike Manley, damit sollten Entlassungen vorerst vermieden werden. Das Management geht laut Manley mit gutem Beispiel voran: Er selbst verzichte für drei Monate auf die Hälfte seines Gehalts, die anderen Mitglieder der Geschäftsführung auf 30 Prozent.

12.16 Uhr -  Im Iran ist die Zahl der bestätigten Infektionen binnen 24 Stunden um 3100 auf über 44.600 gestiegen. Das gab das Gesundheitsministerium bekannt. Die Zahl der Todesfälle legte um 1401 auf knapp 2900 zu.

12.05 Uhr – Die wegen der Corona-Krise geschlossenen Zoos in Deutschland haben die Bundesregierung um 100 Millionen Euro Soforthilfe gebeten. Der Präsident des Verbands der Zoologischen Gärten, Jörg Junhold, sagte, derzeit müsse ein einzelner großer Zoo einen wöchentlichen Umsatzverlust von etwa 500.000 Euro verkraften. "Anders als andere Einrichtungen können wir unseren Betrieb nicht einfach runterfahren - unsere Tiere müssen ja weiterhin gefüttert und gepflegt werden", sagte Junhold.

Rostocker Zoo - langsam wird es eng (picture-alliance/dpa/B. Wüstneck)

Keine Einnahmen, aber laufende Kosten - die Zoos geraten in die Klemme

11.45 Uhr - Die Regierung in Spanien meldet einen Anstieg der Zahl der Infizierten auf 94.400, das sind im Vergleich zu gestern 9200 mehr. Die Zahl der Toten nahm auf knapp 8200 zu -- das ist ein Anstieg von 850, wie das Gesundheitsministerium mitteilt.

11.39 Uhr – In Belgien ist ein mit Covid-19 infiziertes 12-jähriges Mädchen gestorben. Ein Regierungssprecher nannte den Tod des Mädchens erschütternd. Aus Belgien werden 11.900 Infizierte und 513 Todesfälle gemeldet.

11.30 Uhr - In  Mailand wird an diesem Dienstag eine Not-Klinik offiziell eröffnet. Die ersten Patienten sollen ab Donnerstag behandelt werden. Nach dem Vorbild einer in der chinesischen Stadt Wuhan errichteten Not-Klinik war in den Messehallen binnen zweier Wochen ein Krankenhaus mit 3.000 Betten aufgebaut worden. In Italien sind nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität knapp 102.000 Menschen infiziert, 11.600 starben.

11.20 Uhr - In Russland steigen die Infektionen weiter sprunghaft an. An diesem Dienstag meldet das Land 2337 Infizierte. Das sind 500 mehr als ein Tag zuvor. 18 Menschen seien an dem Virus gestorben.

11.13 Uhr - Europa und der Iran haben mit vielen Monaten Verspätung das erste Geschäft über die Tauschbörse Instex abgewickelt, die trotz der US-Sanktionen zumindest einen eingeschränkten Handel ermöglichen soll. Die erste Transaktion sei die Ausfuhr medizinischer Geräte gewesen, teilte das Auswärtige Amt mit. Wegen der Corona-Pandemie werden solche Geräte besonders dringend gebraucht.

10.55 Uhr - In Deutschland ist die Zahl der Infizierten weiter gestiegen. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität haben sich rund 63.300 Menschen mit dem Virus angesteckt. 600 Menschen starben. Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, appellierte, "diese Krankheit ernst zu nehmen". Noch immer unterschätzten Viele die Gefahr des Covid-19-Virus. Er gehe davon aus, dass die bislang niedrige Todesrate in Deutschland noch steigen werde.

Deutschland | Coronavirus | Frankfurt am Main (picture-alliance/dpa/F. Rumpenhorst)

Öffentliche Plätze sind weltweit menschenleer - Hier die U-Bahnstation Hauptwache in Frankfurt am Main.

10.44 Uhr - Um seine Landsleute zu ermutigen, sich während der 21-tägigen nationalen Abriegelung fit zu halten, gibt Indiens Premierminister Narendra Modi Yoga-Tipps und animierte Videos von seinen eigenen Körperhaltungen weiter. "Ich bin weder ein Experte in Fitness noch in Medizin. Yoga ist aber seit vielen Jahren ein fester Bestandteil meines Lebens, und ich habe es als vorteilhaft empfunden", schrieb Modi auf Twitter.

10.26 Uhr - In Australien geht  die Zahl der Neuinfektionen zurück. Die Zuwachsrate habe sich zuletzt auf durchschnittlich neun Prozent von 25 bis 30 Prozent vor einer Woche verlangsamt, sagt Gesundheitsminister Greg Hunt. Seinen Angaben zufolge gibt es landesweit etwa 4400 Coronavirus-Fälle und 19 Tote.

10.19 Uhr - In Großbritannien fehlt es in Kliniken an Ausrüstungen wie Masken und Einmal-Handschuhen. Krankenschwestern hatten berichtet, dass sie ohne Schutz Patienten versorgen mussten. Wie die Ärzteorganisation Royal College of Physicians mitteilte, ist jeder vierte Mediziner des staatlichen Gesundheitsdienstes inzwischen krank oder in Isolation. In Großbritannien sind bereits mehr als 1400 Menschen an den Folgen der Covid-19-Lungenkrankheit gestorben. Der Regierung von Premierminister Boris Johnson wird vorgeworfen, zu spät und zu lasch auf den Ausbruch reagiert habe. 

9.33 Uhr - Um behördliche Anti-Corona-Vorschriften zu erfüllen, dürfen Juden in der rumänischen Hauptstadt Bukarest nun ihre Toten ausnahmsweise auch am Schabbat, dem wöchentlichen jüdischen Ruhetag, bestatten. Eine entsprechende Sondergenehmigung erteilte der Vorsitzende des Rabbinerrats der Rettungsorganisation "Zaka", Avigdor Nebenzahl, wie die jüdische Nachrichtenagentur JTA meldet. Am Freitag hatte die rumänische Regierung angeordnet, Corona-Opfer noch am Todestag zu bestatten oder einzuäschern. 

9.25 Uhr - Vietnam wird ab Mittwoch das öffentliche Leben deutlich herunterfahren. Zunächst für zwei Wochen sind Versammlungen von mehr als zwei Personen untersagt und Betriebe müssen schließen - ausgenommen sind unverzichtbare Dienstleistungen und das verarbeitende Gewerbe. "Es werden die entscheidenden zwei Wochen für Vietnam sein, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen", sagte Premierminister Nguyen Xuan Phuc bei einer live ausgestrahlten Kabinettssitzung. Vietnam hat 204 Infektionen gemeldet, aber keine Todesfälle.

in israelischer Polizist, der Mundschutz und Einweg-Handschuhe trägt, weist einen ultra-orthodoxen Juden im Viertel Mea Shearim an, nach Hause zu gehen. (picture-lliance/dpa/I. Yefimovich)

in israelischer Polizist,weist einen ultra-orthodoxen Juden im Viertel Mea Shearim an, nach Hause zu gehen.

8.50 Uhr - Israel hat die Ausgangsbeschränkungen weiter verschärft. Unter anderem sind ab Mittwoch öffentliche Gebete und Hochzeiten verboten. An der Klagemauer in Jerusalem dürfen nur noch bis zu zehn Menschen beten. Sie müssen dabei einen Abstand von mindestens zwei Metern zueinander halten. Nur 15 Prozent der Angestellten sollen zur Arbeit gehen. Ab sofort werden rund 600 Soldaten die Polizei unterstützen, um zu kontrollieren, ob die Maßnahmen eingehalten werden.

7.57 Uhr - Indonesien will einen Einreisestopp verhängen. Das kündigte Außenministerin Retno Marsudi an. Ausgenommen seien Ausländer mit Aufenthaltserlaubnis und einige diplomatische Besuche. Die Regierung werde auch die Untersuchung von indonesischen Staatsangehörigen verstärken, die in das Land zurückkehren.

7.51 Uhr - Die ostdeutsche Stadt Jena plant eine Maskenpflicht. "In einer Woche soll das Tragen eines Mund-und-Nasen-Schutzes in Jenaer Verkaufsstellen, dem öffentlichen Nahverkehr und Gebäuden mit Publikumsverkehr verpflichtend werden", teilte die Stadt mit. Ziel sei es, die Sicherheit des Personals im öffentlichen Leben zu erhöhen. Neben Masken seien auch Tücher oder Schals als Schutz möglich, wenn sie Nase und Mund bedeckten.

7.36 Uhr - Der Verkehr am Frankfurter Flughafen nimmt wegen der Pandemie immer stärker ab. In der vergangenen Woche sei die Passagierzahl im Vergleich zum Vorjahr um 91 Prozent auf knapp 119.000 gesunken, teilte Flughafenbetreiber Fraport mit. Das waren noch mal deutlich weniger als Mitte März, als noch etwas mehr als 331.000 Passagiere in der Woche abgefertigt wurden. Relativ stabil im Wochenvergleich war dagegen das Frachtvolumen an Deutschlands größtem Airport mit etwas mehr als 33.000 Tonnen (Vorwoche: 36.591). Im Jahresvergleich bedeutet das allerdings ebenfalls einen Rückgang um etwas mehr als ein Viertel.

7.23 Uhr - Rumänien sperrt die im Nordosten gelegene Stadt Suceava und acht benachbarte Dörfer. Dort leben 593 der landesweit 2109 Infizierten. Vor allem das Kreiskrankenhaus der 92.000-Einwohner-Stadt gilt als Infektionsherd. Etwa die Hälfte der Patienten sowie 100 Ärzte und Pfleger haben sich infiziert. Der Großraum Suceava soll nun von Polizei und Militär bewacht werden. 

7.06 Uhr - Ein erster europäischer Fußball-Spitzenklub ist wegen der Corona-Krise pleite. Der siebenmalige slowakische Meister MSK Zilina wurde einem Insolvenzverwalter unterstellt, der umgehend die Verträge mit 17 Spielern auflöste. Diese hatten sich Medienberichten zufolge geweigert, einer Gehaltskürzung von bis zu 80 Prozent zuzustimmen. 

5.54 Uhr - Myanmar hat den ersten Corona-Todesfall bekannt gegeben. Ein 69-jähriger Krebspatient sei in einem Krankenhaus der Wirtschaftsmetropole Yangon an den Folgen der Virusinfektion gestorben, teilte eine Regierungssprecherin mit. Nach offiziellen Angaben gibt es in dem südasiatischen Land 14 bestätigte Infektionen. In dem 54-Millionen-Einwohnerstaat wurden bislang gut 500 Tests durchgeführt.

4.55 Uhr - Japans Außenminister Toshimitsu Motegi ruft dazu auf, Reisen in 73 Länder zu unterlassen. Dies entspricht einem Drittel aller Länder der Welt. Das Ministerium veröffentlicht sogenannte Level-3-Reisewarnungen unter anderem gegen die Vereinigten Staaten, Kanada, China, Südkorea und Großbritannien. Die Regierung werde wahrscheinlich die Einreise von nicht-japanischen Staatsangehörigen aus den neu hinzugekommenen Ländern verbieten, wie es bei den bisherigen Ländern auf der Liste der Reiserestriktionen bereits der Falle sei, sagte Motegi.

3.45 Uhr - Der niederländische Blumenhandel ist durch die Corona-Krise schwer getroffen. Nach Angaben von Royal Flora Holland, einem der weltweit größten Handelsplätze für Pflanzen und Blumen, ist der Umsatz um mehr als 70 Prozent zurückgegangen. Der größte Teil der Schnittblumen wie Tulpen müsse vernichtet werden, sagte Royal-Flora-Sprecher Michel van Schie der Deutschen Presse-Agentur.

Blumenhandel Niederlande Coronavirus (Reuters/P. Van de Wouw)

Blumen werden nicht verkauft, sondern weggeworfen

2.45 Uhr - Die Bewohner von New South Wales, dem bevölkerungsreichsten Bundesstaat Australiens, müssen bei Verlassen ihres Hauses ohne triftigen mit hohen Strafen rechnen. Es drohen bis zu sechs Monate Haft oder Geldstrafen von umgerechnet bis zu 6075 Euro. New South Wales und seine Hauptstadt Sydney verzeichnen mit mehr als 2000 bestätigten Infektionen fast die Hälfte der Gesamtzahl Australiens.

2.35 Uhr - Im US-Bundesstaat Florida ist ein evangelikaler Pastor wegen Verstößen gegen die Versammlungs- und Ausgangsverbote vorübergehend festgenommen worden. Der 58-Jährige wurde in Gewahrsam genommen, weil er am Sonntag zwei Gottesdienste in der Stadt Tampa abgehalten hatte. Der Pastor habe sich "absichtlich und wiederholt" über die geltenden Anweisungen zum Schutz vor der Pandemie hinweggesetzt, so der örtliche Polizeichef Chad Chronister. Der Geistliche habe damit seine eigene Kirchengemeinde sowie die gesamte Gemeinde Tampa in Gefahr gebracht.

0.47 Uhr – Aufgrund der Einschränkungen wegen der Pandemie hat der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen mehrere Resolutionen in einem neuartigen Verfahren verabschiedet: auf dem Schriftweg. Vier Resolutionen zu Nordkorea, Somalia, der sudanesischen Region Darfur sowie allgemein zu den UN-Friedensmissionen seien auf diese Weise einstimmig gebilligt worden, sagte ein Diplomat der Nachrichtenagentur AFP in New York. In den vergangenen zwei Wochen war das höchste UN-Gremium lediglich zu Videokonferenzen zusammengekommen. Russland lehnt es jedoch ab, offizielle Sitzungen des Gremiums per Videoschalte abzuhalten.

0.15 Uhr - Der zunächst auf einen Monat begrenzte Einreisestopp der US-Regierung für Besucher aus Europa soll verlängert werden. Diese und ähnliche Beschränkungen würden in Kraft bleiben und möglicherweise sogar verschärft werden, so US-Präsident Donald Trump. Dies werde dabei helfen, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu begrenzen. "Es ist sehr wichtig, Grenzen zu haben", sagte Trump. Bislang ist noch unklar, bis wann der Einreisestopp verlängert wird, der bislang nur bis Mitte April gilt.

se/mm/AR/sti/ie (alle Agenturen, RKI, Johns-Hopkins-Universität)

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