Corona-Ticker vom 11. April: Meiste Corona-Tote in USA und Italien | Aktuell Welt | DW | 11.04.2020
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COVID-19

Corona-Ticker vom 11. April: Meiste Corona-Tote in USA und Italien

Weltweit sind mehr als 100.000 Menschen an der Coronavirus-Infektion gestorben. Der Bundespräsident appelliert eindringlich an die Deutschen. Indien setzt weiter auf Ausgangsbeschränkungen. Mehr im DW-Live-Blog.

Polizei in aller Welt setzt Coronavirus-Sperren durch

Lockdown in Indien: Ein Polizist mit Coronavirus-Helm ermahnt einen Anwohner, wieder nach Hause zu fahren

Dieser Ticker ist nun geschlossen - hier noch einmal die Ereignisse vom Sonnabend zum Nachlesen

  • Mehr als 100.000 Todesfälle weltweit
  • USA und Italien haben weltweit die meisten Corona-Todesopfer
  • Bundespräsident Steinmeier richtet eindringlichen Appell an die Bundesbürger
  • Zahl der Neuinfektionen in Deutschland geringer als in den Vortagen 
  • 48-stündige Ausgangssperre in der Türkei

Die Meldungen im Einzelnen - alle Zeiten in MESZ

22.13 Uhr - Die Bulgaren müssen ab Sonntag Mund und Nase in der Öffentlichkeit bedecken. Dies ordnete die Regierung jetzt an, eine Woche vor den orthodoxen Osterfeierlichkeiten. Die Regelung soll bis zum 26. April gelten. In Bulgarien sind die Kirchen noch geöffnet. Allerdings hat die Regierung die Menschen aufgerufen, zu Hause zu beten. Da Atemmasken Mangelware seien, werde es keine Bußgelder geben, sollten Menschen ohne eine Maske in der Öffentlichkeit angetroffen werden, erklärte Ministerpräsident Boiko Borissow. Allerdings würden sie angewiesen, Mund und Nase dann beispielsweise mit Schals zu bedecken.

21.15 Uhr - Eine von der nordrhein-westfälischen Landesregierung eingesetzte Expertengruppe hat Maßgaben und Vorschläge für Lockerungen der strengen Corona-Einschränkungen vorgelegt. In dem Papier, aus dem mehrere Medien zitieren, wird eine Rücknahme an vier Kriterien geknüpft. Es müsse bestimmt werden, wo die Gefahr einer Ansteckung besonders hoch sei und wo weniger. Zudem müsse geklärt werden, für wen eine Ansteckung besonders gefährlich ist und was für Wirtschaft und Gesellschaft besonders wichtig sei. Schließlich müsse beurteilt werden, wie gut sich im jeweiligen Bereich Schutzmaßnahmen umsetzen lassen. Die Experten warnen vor zu frühem Optimismus, mit Rückschritten sei zu rechnen. Deutschland werde lernen müssen, vorerst mit dem Virus zu leben, bis es gänzlich unter Kontrolle sei.

21.00 Uhr -  Papst Franziskus feiert seit 21 Uhr die Messe zur Osternacht im fast leeren Petersdom. Wegen der Corona-Pandemie ist die Basilika für die Öffentlichkeit gesperrt. Der Gottesdienst wird im Internet live übertragen.

20.00 Uhr - Königin Elizabeth II. hat sich zum zweiten Mal innerhalb einer Woche und zum ersten Mal zu Ostern an die Briten gewandt. "Dieses Jahr wird Ostern für viele von uns anders, aber indem wir Abstand halten, retten wir Leben", sagt sie in einer Audiobotschaft. Doch Ostern sei nicht abgesagt, man brauche es mehr denn je. Denn "wir wissen, dass uns das Virus nicht besiegen wird."

19.15 Uhr - Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Infizierten ist in Italien auf 152.271 geklettert. Außerdem meldete der Zivilschutz in Rom mit 619 Toten innerhalb von 24 Stunden eine wieder leicht gestiegene Zahl von Opfern. Insgesamt registrierten die Behörden 19.468 Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit COVID-19. Nach dieser Zählung gibt es in Italien dann doch wieder mehr Todesopfer als in den USA.

18.15 Uhr - Die USA sind nach neuen Zahlen der Johns-Hopkins-Universität nun vor Italien das Land mit den meisten Corona-Todesfällen weltweit. Demnach starben in den USA mindestens 18.860 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Virus. In Italien sind es laut der Zählung einige Hundert Menschen weniger.

17.11 Uhr - Das berühmteste Radrennen der Welt - die Tour de France - soll verschoben werden. Das geht aus einer Email der Veranstalter hervor, die die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte. Bislang ist das Rennen für den 27. Juni bis 19 Juli terminiert. Überlegt wird, die Tour später im Sommer starten zu lassen.

17.00 Uhr - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ruft die Deutschen zur Solidarität in der Corona-Krise auf. "Wir stehen jetzt an einer Wegscheide", sagt er laut vorab veröffentlichten Auszügen in einer TV-Ansprache. Man müsse sich entscheiden, ob die Welt nach der Krise eine egoistische oder eine solidarische sein solle. Er appelliert eindringlich an den Gemeinsinn.

16.40 Uhr - In New York bleiben die staatlichen Schulen bis September geschlossen. In diesem Schuljahr würden sie nicht wiedereröffnet, kündigt Bürgermeister Bill de Blasio an. In New York - einem Schwerpunkt der Coronavirus-Epidemie, sind die Schulen seit dem 16. März zu. Der Unterricht sollte ursprünglich am 20. April wieder aufgenommen werden.

16.03 Uhr Seit Beginn der strengen Ausgangsbeschränkungen ist die Zahl der Verkehrsunfälle in Frankreich deutlich gesunken. Im März gab es im Vergleich zum Vorjahr fast 40 Prozent weniger Verkehrstote im Land, teilte die französische Regierung mit. Die Zahl der Verletzten ging um 44 Prozent zurück.

16.01 Uhr UhrBayerns Regierungschefs Markus Söder dämpft in seiner Osteransprache Hoffnungen, in Kürze würden die Kontaktbeschränkungen abgebaut. "Es wird auch nach den Osterferien nicht einfach so weitergehen können wie vorher. Wer zu früh lockert, riskiert einen Rückfall." Schrittweise Erleichterungen seien möglich, "wenn uns die Virologen und Mediziner grünes Licht geben".

Deutschland München | Coronavirus | Markus Söder, Ministerpräsident

Bayerns Ministerpräsident Söder will keinen Rückfall riskieren

15.45 Uhr - Die indische Regierung will die Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Krise um weitere zwei Wochen verlängern. Premierminister Narendra Modi werde die Einschränkungen nach Ablauf des derzeit geltenden dreiwöchigen Lockdowns am Dienstag fortsetzen, teilten Vertreter indischer Bundesstaaten. In Indien wurden nach offiziellen Angaben bislang rund 7500 Infektionen mit dem Coronavirus registriert, 240 Menschen starben an COVID-19.

15.30 Uhr - In der Metall- und Elektroindustrie befinden sich derzeit zwei Drittel der Betriebe in Kurzarbeit oder planen diese. Acht Prozent der Unternehmen hätten bereits Liquiditätsprobleme, 18 Prozent sähen akute oder mittlere Insolvenzgefahr in den kommenden drei Monaten, sagte IG-Metall-Chef Jörg Hofmann dem "Handelsblatt". Hofmann beruft sich bei seinen Zahlen auf eine Umfrage seiner Gewerkschaft unter knapp 4000 Unternehmen.

15.10 Uhr - In Schweden sind nach Angaben der dortigen Gesundheitsbehörde mittlerweile mehr als 10.000 Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. 887 Menschen mit COVID-19-Erkrankung sind demnach bislang gestorben, darunter mehr als 500 rund um die Hauptstadt Stockholm. Die Schweden dürfen weiter in Restaurants und Cafés gehen, auch Schulen und Kindergärten sind nach wie vor offen. 

Schweden Stockholm Einkaufsstraße während Coronakrise

In Stockholms Einkaufsstraßen geht auch Anfang April das normale Leben weitestgehend weiter

15.02 UhrPakistan hat den Export von Medikamenten zur Malariaprophylaxe verboten, die möglicherweise auch gegen COVID-19 helfen. Das Exportverbot wurde bereits am Donnerstag eingeführt, hieß es in einem Erlass des pakistanischen Handelsministeriums. In mehreren Ländern laufen derzeit Analysen dazu, ob sich Medikamente mit Anti-Malaria-Wirkstoffen auch zur Behandlung von COVID-19 einsetzen lassen könnten.

14.27 UhrDie Mehrheit der Leichtathleten fürchtet wegen der geringeren Zahl an Doping-Tests in der Corona-Krise Ungerechtigkeiten bei Wettkämpfen. In einer Umfrage der Athleten-Organisation "The Athletics Association" gaben 78 Prozent der befragten Sportler an, sich Gedanken um die Gültigkeit von Ergebnissen zu machen. Wegen der Coronavirus-Pandemie ist das Doping-Kontrollsystem nahezu weltweit zum Erliegen gekommen. 

14.23 UhrBundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat die nahezu ungeprüfte Auszahlung von Corona-Soforthilfen verteidigt. Eine ausführliche Begutachtung hätte zu einem monatelangen Warteprozess geführt, sagte er. Bundesweit seien inzwischen rund 1,7 Millionen Anträge von Kleinunternehmern, Solo-Selbstständigen, Freiberuflern und Handwerkern eingegangen. Nordrhein-Westfalen hatte wegen Betrugsverdachts vorübergehend die Auszahlungen gestoppt. 

14.07 Uhr - In Belgien ist die Zahl der COVID-19-Toten leicht gestiegen. Am Freitag starben nach Angaben des Krisencenters 327 Personen, zwei mehr als am Vortag. 219 von ihnen seien im Altenheim gestorben. Insgesamt gibt es in dem Land mit den gut elf Millionen Einwohnern bisher 3346 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

13.29 Uhr - In Thailand  haben die meisten Provinzen den Verkauf von alkoholischen Getränken untersagt. Das für zehn Tage geltende Verbot soll während des thailändischen Neuen Jahres die Lust zu feiern dämpfen und damit die Ausbreitung des Virus eindämmen. 

13.26 Uhr - Die Linke im Bundestag fordert angesichts der Corona-Krise einen Pandemie-Zuschlag von 200 Euro pro Monat auf Hartz IV und Sozialhilfe. Viele Tafeln seien derzeit geschlossen und Kosten für einige Güter gestiegen, erklärte die Linken-Sozialexpertin Sabine Zimmermann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

 

Deutschland Symbolbild Hilfe in der Corona-Pandemie

Die Bremer "Suppenengel" verteilen auch in der Corona-Krise Lebensmittel: Andernorts sind viele Tafeln geschlossen

12.45 UhrDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) untersucht Rückfälle von COVID-19-Patienten, die nach negativen Virus-Tests als geheilt galten. In Südkorea sind nach Angaben von Behörden knapp Hundert von einer Infektion genesene Menschen erneut positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. 

12.42 Uhr - Der iranische Präsident Hassan Ruhani mahnt auch nach den Lockerungen in seinem Land zur Vorsicht. Gesundheitsvorschriften dürften nicht ignoriert werden, sagt er laut der Nachrichtenagentur Irna. Am Samstag konnten "risikoarme" Wirtschaftsbereiche landesweit ihre Geschäfte wiederaufnehmen, mit Ausnahme der Hauptstadt Teheran, wo dies erst ab dem 18. April gelten soll. Mit über 70.000 Coronavirus-Infektionen ist der Iran das Land im Nahen Osten, das am stärksten von Pandemie betroffen ist.

12.35 UhrDie Regierung in Irland hat die Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie bis zum 5. Mai verlängert. Seit dem 27. März dürfen die Menschen ihre Wohnungen nur noch zum Einkaufen, Sport treiben und Arbeiten verlassen. 

12.05 Uhr - In Großbritannien ist nach Einschätzung von Gesundheitsminister Matt Hancock der Zeitpunkt für eine Lockerung der Kontakteinschränkungen noch nicht erreicht. Bevor es Änderungen bei den strengen Maßnahmen geben könne, müsse das Land den Höhepunkt der Epidemie überwinden. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle infolge einer Infektion mit dem Coronavirus stieg in Großbritannien zuletzt um 980 auf fast 9000.

11.45 Uhr - In Spanien schwächt sich der Anstieg bei den COVID-19-Todesfällen weiter ab. Ihre Zahl stieg um 510 auf 16.353, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Das ist der geringste Zuwachs seit dem 23. März. Die Zahl der Infektionen legte um 4830 auf 161.852 zu. Das ist zwar etwas mehr als tags zuvor, doch insgesamt zeichnete sich auch hier eine Abflachung des Anstiegs ab.

Coronavirus Bekämpfung in Afrika

Eine Frau in einer Desinfektions-Anlage: Für ärmere Länder wie Kenia wird der Kampf gegen das Coronavirus schwer

11.23 Uhr Die Bundesregierung will Entwicklungsländer in der Corona-Krise mit zusätzlichen 150 Millionen Euro unterstützen. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichteten, soll diese Summe dem Welternährungsprogramm (WFP) zur Verfügung gestellt werden. Dem Bericht zufolge gehen allein 30 Millionen Euro in den Libanon und 56 Millionen Euro in die Sahel-Region in Afrika.

10.57 UhrBundesgesundheitsminister Jens Spahn plant angesichts der Corona-Krise Hilfen für weitere Teile des Gesundheitswesens. Wegen einbrechender Patientenzahlen sollen nun auch Therapeuten, Zahnärzte und Reha-Einrichtungen für Eltern-Kind-Kuren finanziell unterstützt werden, wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) berichteten. Eine entsprechende neue Verordnung des Gesundheitsministeriums trete in der kommenden Woche in Kraft.

10.25 Uhr - Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch wirft Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro Sabotage im Kampf gegen die Corona-Pandemie vor. Er bringe die eigenen Bürger in große Gefahr, indem er sie auffordere, sich nicht an Social Distancing und andere Maßnahmen zu halten. Bolsonaro würde zudem irreführende Informationen über die Pandemie verbreite.

10.21 UhrDer Präsident des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Karl Broich, hält eine Zulassung für COVID-19-Medikamente bei entsprechender Datenlage noch in diesem Jahr für möglich. "Ich gehe davon aus, dass wir bis zum Spätsommer die ersten belastbaren Ergebnisse aus den derzeit laufenden Studien bekommen", sagte Broich dem "General-Anzeiger" aus Bonn. Derzeit konzentriert sich die Forschung auf Medikamente, die sich bereits in der Entwicklung für andere Erkrankungen befinden oder sogar schon für andere Bereiche zugelassen sind.

BdTD beginnende Studie mit Remdesivir in Hamburg

Auch die Wirksamkeit des Ebola-Medikaments Remdesivir für COVID-19 wird derzeit erforscht

9.36 Uhr - Die Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus ist weltweit auf mehr als 100.000 gestiegen. Mit mehr als 70.000 Todesopfern führt Europa die Statistik weiter an, wie eine Berechnung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Behördenangaben ergab. Die USA liegen mit mehr als 18.000 Toten inzwischen gleichauf mit dem schwer betroffenen Italien. Die Zahl der registrierten Infektionsfälle weltweit stieg auf 1,7 Millionen. 

8.50 Uhr - Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat die Bundesländer zu einer gemeinsamen Linie bei der Wiederöffnung der Schulen aufgerufen. "Der Staat sollte in dieser Krise möglichst abgestimmt vorgehen", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Die Länder sollten möglichst einheitliche Kriterien für eine Rückkehr in den normalen Schulbetrieb entwickeln. 

8.08 Uhr - Der Wirtschaftsrat der CDU hat eine Überprüfung der Klimavorgaben gefordert. Nach dem Ende der Corona-Pandemie müssten "prinzipiell alle Sonderbelastungen der deutschen Wirtschaft auf den Prüfstand" gestellt werden, die einer Erholung im Wege stünden, sagte der Generalsekretär des Rates, Wolfgang Steiger, der "Süddeutschen Zeitung".

07.22 Uhr - In der Debatte um eine Corona-App zur Nachverfolgung von Infektionsketten hat Deutschlands oberster Verbraucherschützer mehrere Bedingungen für ihren Einsatz genannt. "Schnelle, pragmatische Lösungen zum Schutz von Gesundheit und Leben sind nötig", sagt der Chef der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), Klaus Müller, dem "Handelsblatt". Eine Anti-Corona-App könne hier helfen, müsse aber "freiwillig, geeignet, nötig, verhältnismäßig und zeitlich befristet sein". 

6.59 Uhr - Eine Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 kann auch neurologische Symptome verursachen. Das ist das Ergebnis einer Studie chinesischer Wissenschaftler. Wie die Mediziner im Fachblatt "JAMA Neurology" berichten, zeigte ein gutes Drittel der von ihnen untersuchten 214 Patienten Anzeichen dafür, dass das Virus das Nervensystem geschädigt hatte. Zu den häufigsten Symptomen gehörten Schwindel und Kopfschmerzen sowie Riech- und Geschmacksstörungen.

06.31 Uhr - Die Zahl der bestätigten Infektionsfälle in Deutschland ist dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge um 4133 auf 117.658 gestiegen. Das sind etwas weniger als in den vergangenen Tagen, als es um die etwa 5000 Neuinfektionen waren. Allerdings wurden zuletzt am Wochenende häufig Fälle zeitlich verzögert gemeldet. Die Zahl der Todesfälle wuchs um 171 auf 2544. Zugleich legte die Zahl der genesenen Patienten binnen 24 Stunden um 3530 auf 57.443 zu.

Südkorea Corona-Krise Wahlen Alltag

Spaziergang mit Maske: In Südkorea haben sich bislang rund 10.000 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert

06.01 Uhr - Die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea bewegt sich weiter auf geringem Niveau. Am Freitag seien 30 Fälle hinzugekommen, drei mehr als am Tag davor, teilten die Gesundheitsbehörden am Samstag mit. Die Gesamtzahl stieg demnach auf 10.480 Fälle. 211 Menschen sind gestorben. 

05.01 Uhr - 112 auf dem Kreuzfahrtschiff "Greg Mortimer" gestrandete Australier und Neuseeländer können in ihre Heimatländer zurückkehren, nachdem das Schiff im Hafen von Montevideo angelegt hat. Passagiere aus anderen Ländern müssen zunächst an Bord bleiben, bis Uruguay auch für sie eine Lösung mit ihren Heimatländern ausgehandelt hat. Unter anderem sollen sich noch Passagiere aus den USA, Großbritannien und anderen europäischen Ländern auf dem Schiff aufhalten.

04.43 Uhr - Grammy-Preisträger Kenneth "Babyface" Edmonds ist nach einer COVID-19-Erkrankung "auf dem Weg zu voller Gesundheit". Wie der US-Sänger, Songwriter und Plattenproduzent weiter twitterte, hatte sich auch seine Familie mit dem Coronavirus infiziert. "Es ist eine unglaublich beängstigende Sache, dies zu durchleben, meine Freunde", schrieb er.

Coronavirus | Deutschland | PK Merkel

Kanzlerin Merkel warnt am Donnerstag vor einer zu schnellen Lockerung der Beschränkungen im Kampf gegen Corona

04.25 Uhr - Zwei Drittel der Deutschen sind zufrieden mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung im Kampf gegen das Coronavirus - und die Tendenz ist steigend. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur bewerteten 66 Prozent das Agieren des Merkel-Kabinetts eher positiv. Vor zwei Wochen waren es noch 54 Prozent. Der Anteil der Unzufriedenen sank in diesem Zeitraum von 38 auf 27 Prozent. 

04.12 Uhr - Auf Weisung von Präsident Donald Trump werden die USA Italien im Kampf gegen die Pandemie unterstützen. Dort stationierte US-Soldaten sollten etwa beim Aufbau von Feldlazaretten und dem Transport von Material helfen, schreibt Trump. US-Unternehmen sollten Italien Produkte
verkaufen, die die Behörden dort benötigten.

04.00 Uhr - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier warnt vor voreiligen Schritten bei der Aufhebung der Beschränkungen in der Corona-Krise. "Wir sehen einen ersten Silberstreif am Horizont, denn die Zahl der Neuinfektionen nimmt nicht mehr so stark zu", sagte er der "Augsburger Allgemeinen". Wenn aber die Beschränkungen zu früh gelockert oder aufgehoben würden, "waren all diese Opfer möglicherweise umsonst". 

03.40 Uhr - US-Präsident Donald Trump will mit Sanktionen gegen Länder vorgehen, die während der Pandemie die Abschiebung ihrer Staatsangehörigen blockieren. Staaten, die die Rücknahme verweigerten oder unnötig verzögerten, verursachten inakzeptable Gesundheitsrisiken für die Amerikaner, heißt es in einer Anordnung des Präsidenten. Sie gilt zunächst bis Ende des Jahres.

03.28 Uhr - Der US-Flugzeugbauer Boeing will ab dem 13. April wieder mit einer begrenzten Produktion in der Region Puget Sound im Bundesstaat Washington beginnen. 2500 Mitarbeiter nehmen dann die Arbeit wieder auf. Ein Schwerpunkt werde dabei auf der Rüstungssparte liegen, hieß es weiter.

03.10 Uhr - China meldet 46 Neuinfektionen und drei weitere Todesfälle. Zudem gebe es 42 importierte und 34 asymptomatische Fälle. Am Vortag war die Zahl der bestätigten Ansteckungen um 42 gestiegen.

03.02 Uhr - Argentinien verlängert die Ausgangssperre in den Großstädten bis zum 27. April. "Wir haben es geschafft, die Kurve der Neuinfektionen abzuflachen", sagte Präsident Alberto Fernandez in einer Fernsehansprache. Die Ausgangssperre war am 20. März verhängt worden. Argentinien meldet bisher 1975 bestätigte Infektionen und 82 Tote.

02.48 Uhr - In den USA sind innerhalb von 24 Stunden erstmals mehr als 2000 Menschen nach einer Corona-Infektion gestorben. Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore verzeichnete zwischen Donnerstag- und Freitagabend (Ortszeit) 2108 Tote.

02.16 Uhr - Als erstes Land Lateinamerikas hat Brasilien mehr als 1000 Todesfälle durch das Coronavirus bestätigt. Nach den jüngsten Zahlen des Gesundheitsministeriums sind 1056 Menschen an COVID-19 gestorben. Fast 20.000 Infektionen wurden inzwischen registriert.

02.08 Uhr - Trotz der Einigung der EU-Finanzminister auf ein Hilfspaket in spricht sich Ex-EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker weiter für gemeinsame europäische Anleihen aus. "Es wäre ein Fehler, sich jetzt von der Einführung von Corona-Bonds oder Eurobonds zu  verabschieden", sagte Juncker. Vor allem Deutschland sperrt sich gegen eine "Vergemeinschaftung von Schulden". 

02.02 Uhr - Bundesentwicklungsminister Gerd Müller plädiert dafür, in der Corona-Krise auch auf die weltweiten Krisengebiete zu blicken: "Gerade Entwicklungs- und Schwellenländer verfügen über wesentlich schwächere Gesundheitssysteme als wir. Corona wird dort verheerende Auswirkungen haben", sagte Müller der Funke Mediengruppe. Als Sofortmaßnahme müssten die Gesundheitsstrukturen der Staaten gestärkt werden. Sonst drohten "Chaos bis hin zum Bürgerkrieg und große Flüchtlingsbewegungen".

01.27 Uhr - Der Internationale Währungsfonds (IWF) unterstützt Tunesien mit einem Notkredit in Höhe von rund 745 Millionen US-Dollar (rund 680 Millionen Euro). Die Pandemie habe das Land schwer getroffen, erklärte IWF-Chef Mitsuhiro Furusawa. Die Gelder sollten Tunesien helfen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und den sozialen und wirtschaftlichen Folgen zu begegnen.

Tunesien Coronavirus Weiße Operation in Tunis

Gesundheitsmitarbeiter in Tunis mit einem Corona-Toten

01.08 Uhr - Der Bundesverband deutscher Banken fordert von der Europäischen Zentralbank (EZB) eine direkte Unterstützung europäischer Kreditinstitute in der Corona-Krise. Seit Mitte 2014 habe die EZB den europäischen Banken Negativzinsen in Höhe von fast 26,5 Milliarden Euro "abgenommen", sagte Verbandspräsident Hans-Walter Peters der "Süddeutschen Zeitung". Dieses Geld sollte die EZB nun sozusagen zurückzahlen, forderte Peters. 

01.02 Uhr - Im Kampf gegen die Pandemie unterstützt Deutschland das Welternährungsprogramm WFP mit zusätzlichen 150 Millionen Euro. 30 Millionen Euro gehen laut Medienberichten in den Libanon, der 1,5 Millionen syrische Flüchtlinge beherbergt. 56 Millionen Euro sind für die fragile Sahel-Region bestimmt.

00.54 Uhr - Ein Kreuzfahrtschiff mit zahlreichen Coronavirus-Infizierten ist in den Hafen der uruguayischen Hauptstadt Montevideo eingelaufen. Fast 60 Prozent der mehr als 200 Menschen an Bord waren zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Die meisten Passagiere stammen aus Australien und Neuseeland.

Türkei Coronavirus iIn Istanbul

Nach der Ankündigung einer breiten Ausgangssperre in der Türkei am Freitagabend strömten Tausende Menschen zu Einkäufen auf die Straße

00.02 Uhr - In der Türkei ist wegen der Corona-Pandemie in 31 Städten eine Ausgangssperre in Kraft getreten. Ihre Einwohner dürfen für 48 Stunden Wohnungen und Häuser nicht verlassen, wie das Innenministerium mitteilte. Betroffen sind unter anderem Istanbul und Ankara. Unmittelbar nach Ankündigung der Maßnahme am Freitagabend strömten noch Tausende Menschen auf die Straßen, um letzte Besorgungen zu erledigen. Die Türkei ist eines der Länder mit der größten Zunahme an Neuinfektionen weltweit. 

sth/qu/fab/se/AR (alle agenturen, rki, jhu) 

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