Corona-Live-Ticker vom 8. April: WTO rechnet mit Absturz des Welthandels | Aktuell Welt | DW | 08.04.2020
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COVID-19

Corona-Live-Ticker vom 8. April: WTO rechnet mit Absturz des Welthandels

Coronavirus USA New York (AFP/B.R. Smith)

Maske, Brille und Kopftuch - ein Pfleger in New York

07.08 Uhr - Die EU-Finanzminister haben sich bisher nicht auf Hilfen für finanziell schwächere Länder in der Corona-Krise einigen können. Die Gespräche gingen weiter, hieß es am Morgen aus EU-Kreisen. "Es gibt bisher keine Vereinbarung." Die Minister haben seit Dienstagnachmittag in einer Video-Konferenz mit mehreren Unterbrechungen versucht, einen Durchbruch zu erzielen. Probleme bereitete am Dienstagabend insbesondere die Forderung Italiens, gemeinsame Corona-Bonds in die Abschlusserklärung aufzunehmen. Hinzu kam die Frage, welche Bedingungen an Finanzhilfen des Euro-Rettungsfonds ESM geknüpft werden sollen.

06.55 Uhr - Der legendäre US-Country- und Folkmusiker John Prine ist tot. Der Sänger und Komponist starb  im Alter von 73 Jahren an den Komplikationen einer Infektion mit dem Coronavirus, wie sein Agent  im Namen der Familie mitteilte. Prine gilt eines der einflussreichsten Songschreiber seiner Generation - nicht nur in der Country- und Folkszene. Seine Texte zeichneten sich oft durch poetische Qualität aus. Auch setzte er sich mit politischen Themen auseinander. Zu seinen Hits gehört etwa der Anti-Vietnamkrieg-Song "Your Flag Decal Won't Get You Into Heaven Anymore". 

06.45 Uhr - In Deutschland ist die Zahl der bestätigten Infektionsfälle nach Angaben des Robert-Koch-Instituts auf 103.228 gestiegen. 1861 Menschen seien bislang infolge einer Ansteckung gestorben, teilt das RKI mit. Am Dienstag hatte das Institut 99.225 Infektions- und 1607 Todesfälle gemeldet.

05.00 Uhr - Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn appelliert an die Bundesregierung, die Kontrollen an den Grenzen zu Luxemburg und zu Frankreich so schnell wie möglich wieder aufzuheben. "Die Grenzkontrollen machen mir große Sorgen. Wir müssen höllisch aufpassen", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Wenn der Schengen-Raum fällt, dann fällt auch das Europa der Bürger. Schengen ist die größte Errungenschaft der EU." Die Grenzkontrollen brächten "nur Ärger". Menschen aus dem Saarland und aus Rheinland-Pfalz würden sich täglich bei ihm beschweren.

04.15 Uhr - Die Regierung Hongkongs verlängert ihre Vorkehrungen zur Eindämmung des Virus bis zum 23.  April. Dabei geht es insbesondere um Kontakteinschränkungen. Unter anderem müssen deshalb Nachtclubs, Schönheitssalons, Karaokebars und Kinos weiter geschlossen bleiben. Auch öffentliche Versammlungen mit mehr als vier Teilnehmern sind weiterhin verboten.

02.59 Uhr - In den Vereinigten Staaten ist innerhalb von 24 Stunden die weltweite Rekordzahl von fast 2000 Menschen an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität erlagen dort seit dem Vortag 1939 Menschen der Lungenkrankheit COVID-19. Es handelt sich um die höchste Zahl von Todesopfern, die seit Beginn der Ausbreitung des Erregers innerhalb eines Tages in einem Land verzeichnet wurde. Die Gesamtzahl der Corona-Toten in den USA stieg damit auf 12.722. In der weltweiten Statistik der Todesopfer der Pandemie liegen die Vereinigten Staaten weiterhin auf dem dritten Platz hinter Italien (17.127) und Spanien (13.798).

Coronavirus USA New York Zahl der Toten steigt (picture-alliance/AP/J. Minchillo)

Die Zahl der Corona-Toten steigt stetig, wie hier in einem Krankenhaus in Brooklyn, New York

00.22 Uhr - Die USA erreichen nach den Worten von US-Präsident Donald Trump womöglich bald den Höhepunkt der Corona-Krise. Trotz einer sehr "schmerzhaften Woche" seien Hoffnungsschimmer zu erkennen. Er denke, dass die USA vielleicht dabei seien, am Punkt "ganz oben auf der Kurve" anzukommen. Trump bekräftigt, dass er die Beschränkungen für das Wirtschaftsleben bald wieder aufheben wolle.

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Fallzahlen in den USA "Besorgnis erregend"

mm/kle/as (dpa, afp, rtr, ap, Johns Hopkins Universität, RKI)

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