Corona-Live-Ticker vom 7. April: Germanwings bleibt am Boden | Aktuell Welt | DW | 07.04.2020
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Covid-19

Corona-Live-Ticker vom 7. April: Germanwings bleibt am Boden

Wegen der Corona-Krise stellt Lufthansa den Flugbetrieb ihrer Tochter Germanwings ein und legt dutzende Flugzeuge still. Vietnam verschenkt Gesichtsmasken und Paris verschärft die Ausgangssperre. Mehr im DW-Live-Blog.

Das Wichtigste in Schlagzeilen:

  • In Wuhan lockern die Behörden die Eindämmung
  • Boris Johnson wird auf der Intensivstation mit Sauerstoff versorgt
  • Paris verbietet tagsüber Sport im Freien

+++ Dieser Ticker ist nun geschlossen. Hier noch einmal die Ereignisse vom Dienstag zum Nachlesen: +++

Die Meldungen im Einzelnen - alle Zeiten in MESZ:

18.01 Uhr - In Großbritannien ist die Zahl der Infizierten nach Angaben des Gesundheitsministeriums auf 55.242 gestiegen von 51.608 am Montag. Die Zahl der Toten legte Stand Montagnachmittag um 786 auf 6159 im Vergleich zum Sonntag zu.

17.50 Uhr - Saudi-Arabien geht davon aus, dass es zwischen 10.000 und 200.000 Coronavirus-Infektionen im Königreich gibt. Es sei ein entscheidender Moment für die Gesellschaft gekommen, sagte Gesundheitsminister Taufik al-Rabiah im Staatsfernsehen. Das Land mit etwa 30 Millionen Bewohnern hat 2795 bekannte Infektionen und 41 Todesfälle gemeldet.

17.08 Uhr -  Als Reaktion auf die Corona-Krise schließt die Lufthansa den Flugbetrieb ihrer Tochterfirma Germanwings. Bei nahezu allen Flugbetrieben des Konzerns sollten Kapazitäten verringert und die Verwaltung verkleinert werden, teilte das Unternehmen mit. Die Lufthansa erwarte auch für die Zeit nach der Corona-Krise einen deutlichen Nachfragerückgang bei Flugreisen.

16.53 Uhr - In Lettland wird der Ausnahmezustand bis zum 12. Mai verlängert. "Das bedeutet, dass wir die Einschränkungen nicht verschärfen, sie aber auch nicht lockern", sagt Ministerpräsident Krisjanis Karins. Die lettischen Behörden haben bislang 548 Infektionen festgestellt und zwei Todesfälle.

16.46 Uhr -  In den USA sind nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität mittlerweile mehr als 11.000 Menschen gestorben. Knapp 370.000 seien infiziert, heißt es auf der Website der Hochschule. Angesichts der Krise stellt Finanzminister Steven Mnuchin  mehr Geld für kleinere Unternehmen Aussicht.

Coronavirus New York City USA (Reuters/handout)

Leichensäcke in einem Kühlcontainer in New York

16.33 Uhr - Auch Norwegen will die Einschränkungen des öffentlichen Lebens schrittweise wieder lockern. Ministerpräsidentin Erna Solberg sagte: "Gemeinsam haben wir das Virus mittlerweile unter Kontrolle, daher können wir die Gesellschaft nach und nach öffnen." In dem Land  sind nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität knapp 5900 Menschen infiziert und 83 gestorben.

16.03 Uhr - In Simbabwe haben Ärzte eine Klage eingereicht, um die Regierung zu zwingen, ausreichend medizinisches Material zur Verfügung zu stellen. Es gebe einen gravierenden Mangel an Beatmungsgeräten, Sauerstoffflaschen, Schutzanzügen und Gesichtsmasken, heißt es in einer Erklärung. Im gesamten Land gibt es nur ein COVID-19-Testzentrum. Dort wurden zehn Patienten positiv getestet.

16.03 Uhr - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird am Mittwoch ihre Ausstiegsstrategie aus den Notfallmaßnahmen gegen die Pandemie vorstellen. Die Kommission werde Leitlinien verabschieden, wie die Länder "zu gegebener Zeit" wieder zur Normalität zurückkehren könnten, sagte ein Sprecher der Brüsseler Behörde. Er verwies auf Dänemark und Österreich, die bereits Lockerungen nationaler Regeln in Aussicht gestellt haben.

15.56 Uhr  - Hoffnung auf eine baldige Eindämmung des Virus lockt Anleger vermehrt an die Wall Street zurück. Die US-Leitindizes Dow Jones, Nasdaq sowie S&P 500 stiegen zur Eröffnung am Dienstag um bis zu 3,9 Prozent. Zuvor hatten die Gouverneure der von der Pandemie besonders hart getroffenen Bundesstaaten New York und New Jersey von ersten Anzeichen für abflachende Infektionsraten berichtet.

15.53 Uhr - Die britische Queen Elisabeth wünscht Premierminister Boris Johnson eine "vollständige und rasche Genesung".Eine entsprechende Botschaft sandte der Buckingham-Palast an dessen schwangere Verlobte und seine Familie.

15.42 Uhr - Der Gesundheitsminister Saudi-Arabiens warnt vor einem massiven Anstieg der Coronaviren-Fälle. Mit dsen Worten "in den nächsten Wochen könnte die Zahl der Infektionen zwischen 10.000 und 200.000 liegen", wurde Minister Tawfiq al-Rabiah in staatlichen Medien zitiert.

15.38 Uhr - Die Deutsche Post verzeichnet vor Ostern einen deutlichen Anstieg der Paket-Mengen in Deutschland.  Die Zahl der Pakete hätten schon Vorweihnachtsniveau erreicht, sagte ein Sprecher. Gerade auch kleine Händler setzten verstärkt auf den Postversand, um ihre Waren trotz geschlossener Ladenlokale an die Verbraucher zu bringen.

15.20 Uhr - Die Regierung in Israel schreibt das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit vor. Die Vorschrift gelte ab Sonntag, hieß es. Außerdem werden von Dienstagabend bis Sonntag der öffentliche Nahverkehr und der internationale Passagierflugverkehr eingestellt. Die Bürger dürfen ihre Wohnorte von Dienstag bis Freitag nicht verlassen. Die Einschränkungen hängen mit dem Beginn des jüdischen Pessachfestes am Mittwochabend zusammen.

15.15 Uhr - In Schweden ist die Zahl der Toten auf knapp 600 gestiegen. Die Gesundheitsbehörden registrierten 7.700 Infektionen. Schweden hatte keine Ausgangssperren oder Kontaktverbote erlassen, wie es sie anderswo in Europa gibt. Die Regierung wies deshalb Vorwürfe zurück, sie habe sich im Kampf um die Eindämmung des Virus zu passiv verhalten.

14.58 Uhr - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht eine besorgniserregende Zunahme der Fallzahlen in der Golfregion. Der zuständige WHO-Direktor Richard Brennan, sagte, in der WHO-Region östliches Mittelmeer - die unter anderem Afghanistan, den Iran und Somalia umfasst, aber nicht die Türkei - seien bislang mehr als 77.000 Infektionen bekannt sowie fast 4000 Tote.

14.41 Uhr - Die Regierung von Malawi hat den ersten Coronavirus-Todesfall sowie drei weitere Infektionsfälle bekanntgegeben. Damit stieg die Zahl der Infektionen auf acht. Malawi ist eines der ärmsten Länder der Welt – und eines der letzten Länder Afrikas, die die Krankheit gemeldet haben.

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