Corona-Live-Ticker vom 5. April: Hoffnung keimt auf | Deutschland | DW | 05.04.2020
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COVID-19

Corona-Live-Ticker vom 5. April: Hoffnung keimt auf

Großbritanniens Gesundheitsminister Matt Hancock (Imago/P. Maclaine)

Gesundheitsminister Matt Hancock

 

11.08 Uhr - Großbritannien werde seine Kontakt- und Ausgangssperren notfalls verschärfen, sagt Gesundheitsminister Matt Hancock der BBC. Die große Mehrheit der Bevölkerung halte sich derzeit an die Vorgaben. "Aber wir sollten nicht gegen die Regeln verstoßen, denn das würde bedeuten, dass sich das Virus weiter ausbreitet und wir dann möglicherweise weitere Maßnahmen ergreifen müssen."

9.00 Uhr - Der Iran will nach Angaben von Präsident Hassan Ruhani die strengen Corona-Vorschriften im Land leicht lockern. Vom kommenden Samstag (11. April) an sollen einige Geschäfte in den Provinzen unter besonders strengen hygienischen Auflagen wieder geöffnet werden, wie der Präsident bekanntgab. Für die Hauptstadt Teheran gilt diese Regelung erst eine Woche später - vom 18. April an. 

8.30 Uhr - In der Corona-Krise gibt es aus Sicht der Bundesregierung noch keine Entspannung. "Die Zeit mit den höchsten Infektionszahlen liegt noch vor uns", sagte Kanzleramtsminister Helge Braun der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Unsere Aufgabe als Bundesregierung ist es, uns für unsere Bevölkerung auf den schwierigsten Teil dieser Krise vorzubereiten", sagte der Chef des Bundeskanzleramtes.

8.04 Uhr - Nach einem Infektionsfall hat Griechenland ein zweites Flüchtlingslager unter Quarantäne gestellt. Ein 53-jähriger Mann aus Afghanistan in dem Lager Malakasa rund 40 Kilometer nordöstlich von Athen sei positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte die Regierung mit. Er sei in ein Krankenhaus in die Hauptstadt verlegt worden. Am Donnerstag hatten die Behörden das Flüchtlingslager Ritsona in Zentralgriechenland unter Quarantäne gestellt, nachdem dort 20 Asylsuchende positiv getestet worden waren.

7.12 Uhr - Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen in Deutschland ist dem Robert-Koch-Institut zufolge um 5936 auf 91.714 gestiegen und damit erneut um rund 100 weniger als am Tag zuvor. Die Zahl der Todesfälle sei um 184 auf 1342 gewachsen.

5.05 Uhr - Angesichts der weltweit dramatisch wachsenden Todeszahlen der Corona-Pandemie hat Bundesaußenminister Heiko Maas eindringlich dazu aufgerufen, das in Deutschland geltende Kontaktverbot einzuhalten. "Wir müssen weiter alles tun, um eine zu schnelle Ausbreitung in Deutschland zu vermeiden. Das gilt leider auch für die Ostertage - so bitter das für viele Familien und Freundeskreise ist", sagte Maas der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

2.15 Uhr - China meldet 30 neue Coronavirus-Fälle. Von den am Samstag neu registrierten Infektionsfälle betrafen 25 Reisende, die aus dem Ausland ankamen, wie die Nationale Gesundheitskommission mitteilte. Am Tag zuvor waren 19 neue COVID-19-Fälle gemeldet worden. Die Gesamtzahl der Infektionen auf dem chinesischen Festland beläuft sich den Behörden zufolge nun auf 81.669. Die Zahl der Todesopfer stieg um drei auf 3.329.

1.14 Uhr - Nach langer Irrfahrt hat ein weiteres Kreuzfahrtschiff mit Coronavirus-Patienten an Bord einen Hafen im US-Bundesstaat Florida erreicht. Die "Coral Princess" legte nach einem gescheiterten Andockversuch in Fort Lauderdale im Hafen von Miami an. Zuvor war sie bereits von mehreren südamerikanischen Häfen abgewiesen worden.

US-Präsident Donald Trump (Getty Images/W. McNamee)

US-Präsident Donald Trump rechnet mit sehr vielen Coronavirus-Toten

0.36 Uhr - US-Präsident Donald Trump hat die Bevölkerung angesichts der Coronavirus-Pandemie auf "sehr schreckliche" Zeiten eingestimmt. Die kommende Woche werde wahrscheinlich die härteste, sagte Trump am Samstag. In den USA haben sich inzwischen mehr als 311.000 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt, mehr als 8300 Menschen starben.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (Reuters/F. Lenoir)

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen

0.01 Uhr - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich angesichts der Corona-Krise für massive Investitionen in den EU-Haushalt ausgesprochen. "Wir brauchen einen Marshall-Plan für Europa", schreibt sie in einem Gastbeitrag für die "Welt am Sonntag". Der EU-Haushalt sei in allen Mitgliedsstaaten als Instrument des solidarischen Ausgleichs akzeptiert und müsse der Krise entsprechend angepasst werden.

as/pg/sth (alle Agenturen, Johns-Hopkins-University)

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