Corona-Live-Ticker vom 2. April: Millionen ohne Job in den USA | Aktuell Welt | DW | 02.04.2020
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Covid-19

Corona-Live-Ticker vom 2. April: Millionen ohne Job in den USA

05.52 Uhr -  Auch der US-amerikanische Jazzpianist Ellis Marsalis ist nach Angaben seiner Familie an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Der Musiker und Jazzpädagoge aus New Orleans wurde 85 Jahre alt.

Ellis Marsalis Jazzpianist (Jewel Samad/AFP/Getty Images)

Ellis Marsalis 2009 bei einem Workshop mit Musikern im Weißen Haus in Washington

05.13 Uhr - Den deutschen Bundesländern liegen nach Informationen der Zeitung "Die Welt" mehr als eine Million Anträge auf staatliche Soforthilfen von Soloselbstständigen und Kleinstunternehmern vor. An der Spitze liegen demnach Nordrhein-Westfalen (310.000), Bayern (210.900) und Baden-Württemberg (190.000). Bewilligt oder sogar schon ausgezahlt wurden bislang Zuschüsse des Bundes und der Länder in Höhe von 1,3 Milliarden Euro, heißt es weiter.

04.32 Uhr - Deutsche Krankenhäuser haben inzwischen 113 mit dem Coronavirus infizierte Patienten aus EU-Partnerländern aufgenommen. 85 davon wurden aus überlasteten französischen Gebieten nach Deutschland gebracht, 26 aus Italien und zwei aus den Niederlanden. Das teilt das Auswärtige Amt mit.

04.17 Uhr - British Airways (BA) wird voraussichtlich eine Suspendierung von etwa 36.000 Mitarbeitern ankündigen. Die Fluggesellschaft habe mit der Gewerkschaft Unite vereinbart, 80 Prozent der Arbeitsplätze auszusetzen, berichtet BBC News. Betroffen seien vor allem Kabinen- und Bodenpersonal, sowie Ingenieure und Beschäftigte in der Zentrale. Nach Angaben des Senders sollen keine Entlassungen erfolgen.

Coronavirus Philippinen Manila Marcus Chu mit Gesichtsschutzschild aus 3D-Drucker (Reuters/Gifford Chu)

Marcus Chu mit einem von ihm gedruckten Gesichtsschutzschild

03.25 Uhr - Ein Schuljunge auf den Philippinen nutzt seine Freizeit, um mit seinem 3D-Heimdrucker medizinische Plastik-Visiere herzustellen. Marcus Chu, 16, hat bislang mehr als 80 der Gesichtsschutze gefertigt, wie sie bei medizinischem Personal eingesetzt werden. Chu sagt, sein 3D-Drucker sei ein Weihnachtsgeschenk, das genau zur richtigen Zeit gekommen sei.

03.18 Uhr - Das US-Militär verstärkt seine Präsenz an der südlichen US-Grenze zu Mexiko. Die zusätzlichen Soldaten sollten mithelfen, die USA vor möglicherweise infizierten Migranten zu schützen, die über die Grenze wollten, erklärt General Terrence O'Shaughnessy Journalisten in einer Telefonkonferenz.

02.56 Uhr - Der US-Musiker Adam Schlesinger, der auch als Filmkomponist bekannt wurde, ist nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Dies teilt sein Anwalt mit. Der Emmy- und Grammy-Preisträger wurde 52 Jahre alt.

US-Musiker Adam Schlesinger an Coronavirus gestorben (picture-alliance/dpa/AP/Invision/R. Shotwell)

Adam Schlesinger

02.16 Uhr - 13 Mitgliedstaaten der EU haben in einer offensichtlich auf Ungarn bezogenen Erklärung vor nachhaltigen Eingriffen in die Grundrechte im Zuge der Corona-Krise gewarnt. Die Unterzeichnerstaaten zeigten sich in dem Statement "tief besorgt" über Risiken für die Rechtsstaatlichkeit, die durch "bestimmte Notfallmaßnahmen" entstehen könnten. Die Erklärung wurde auch von Deutschland unterzeichnet.

02.09 Uhr - US-Präsident Donald Trump erwägt im Kampf gegen das Corona-Virus die Einstellung des Flugverkehrs in Städte mit vielen Coronavirus-Infektionen. Betroffen wären dann New York, New Orleans und Detroit.

1.37 Uhr - Wegen der Ausbreitung des Coronavirus an Bord des US-Flugzeugträgers "USS Theodore Roosevelt" verlassen 2700 Besatzungsmitglieder das Schiff. Rund 1000 Soldaten seien bereits von Bord gegangen, in den kommenden Tagen folgten die restlichen, so der amtierende Marineminister Thomas Modly. Man suche weiter nach Möglichkeiten, die Soldaten außerhalb des Schiffs zu isolieren. Der Flugzeugträger ankert derzeit vor der Pazifikinsel Guam.

0.36 Uhr - Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hat vor schweren Schäden für die Grundrechte gewarnt, sollten die Restriktionen in der Corona-Krise lange andauern. Er halte die derzeitigen Einschränkungen der Bewegungsfreiheit zwar für rechtmäßig, sagt Papier der "Süddeutschen Zeitung". Doch sehe er die Gefahr einer "Erosion des Rechtsstaats", sollten sich die "extremen Eingriffe in die Freiheit aller" noch lange hinziehen.

0.15 Uhr - Die für November im schottischen Glasgow geplante UN-Klimakonferenz ist wegen der Coronavirus-Pandemie für unbestimmte Zeit verschoben worden. Ein neuer Termin für 2021 solle später genannt werden, teilt die britische Regierung mit. UN-Klimaschutzsekretärin Patricia Espinosa warnte die Weltbevölkerung davor, die Bedrohung des Erdklimas aus den Augen zu verlieren.

mm/se/mak (alle Agenturen, rki, coronavirus.jhu.edu) 

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