China und USA planen neue Gespräche | Aktuell Welt | DW | 13.09.2018
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Handelsstreit

China und USA planen neue Gespräche

In den Handelsstreit zwischen den zwei weltgrößten Volkswirtschaften China und USA kommt Bewegung: Peking hat eine Einladung von US-Finanzminister Steven Mnuchin zu weiteren Gesprächen begrüßt.

China Qingdao - Containerhafen (picture-alliance/dpa/Imaginechina/Y. Fangping)

Containerhafen in der ostchinesischen Stadt Qingdao

Die USA und China wollen wieder an den Verhandlungstisch. "Die chinesische Seite glaubt, dass eine Eskalation des Handelskonflikts in niemandes Interesse ist", sagte der Sprecher des chinesischen Handelsministeriums, Gao Feng. Peking habe tatsächlich eine Einladung erhalten - beide Seiten sprächen nun über die Einzelheiten. 

Seitens der USA bestätigte Larry Kudlow, Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump, im TV-Sender Fox, dass US-Finanzminister Steve Mnuchin mit einem entsprechenden Angebot an eine hochrangige chinesische Delegation herangetreten sei. "Sprechen ist besser als nicht sprechen, also sehe ich das positiv", so Kudlow. Laut "Wall Street Journal" schlug Mnuchin ein Treffen auf Ministerebene vor. Zuletzt hatten sich beide Seiten Mitte August in Washington getroffen

Gegenseitige Strafzölle in Milliardenhöhe

Die USA und China überziehen sich seit Anfang Juli mit Straf- und Vergeltungszöllen auf Waren im Volumen von jeweils 50 Milliarden Dollar. Trump hat noch weitere Schritte angekündigt, Peking mit Gegenmaßnahmen gedroht. Der Handelsstreit hat die größten Volkswirtschaften der Welt zwar noch nicht übermäßig stark belastet, drückt aber auf die Stimmung in vielen Branchen. Der Zollstreit gilt als eines der Hauptrisiken für die Weltwirtschaft.

Der US-Präsident stört sich an dem riesigen Defizit der USA im Handel mit China und wirft dem asiatischen Land unter anderem unfaire Handelspraktiken und Diebstahl geistigen Eigentums vor. China weist das zurück. 

ie/ww (afp, dpa, rtr)

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