China kündigt bemannte Raumfahrtmission an | Wissen & Umwelt | DW | 16.10.2016
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Raumfahrt

China kündigt bemannte Raumfahrtmission an

China will gegenüber den USA, Russland und Europa aufholen und steckt Milliardensummen in sein Raumfahrtprogramm. Am Montag starten wieder zwei Taikonauten ins All.

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China: Raumschiff auf dem Weg zum neuen Raumlabor

Mit einer Shenzou-11-Rakete sollen die Taikonauten Jing Haipeng und Chen Dong aus der Wüste Gobi ins All abheben, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Nach zwei Tagen sollen sie demnach im Raumlabor Tiangong-2 ankommen und dort 30 Tage lang bleiben. Geplant seien Experimente zu Reparaturarbeiten im All und naturwissenschaftliche Versuche.

Tiangong-2 ist erst im September in die Erdumlaufbahn geschossen worden, der Flug des 8,5 Tonnen schweren Raumlabors dient der Vorbereitung einer eigenen chinesischen Raumstation. Sollte die internationale Raumstation ISS wie vorgesehen 2024 ihren Dienst einstellen, wäre China danach die einzige Nation mit einem permanenten Außenposten im All.

Geburtstag im All

Der Taikonaut Jing -  wie in China Astronauten genannt werden - soll die Mission leiten, es wird sein dritter Flug ins All sein. "Es ist der Traum eines jeden Astronauten, an mehreren Missionen teilzunehmen", sagte Jing, der bereits 2008 und 2012 im All war. Dieser Flug wird aber ein besonderer sein: Jing wird seinen 50. Geburtstag auf der Raumstation feiern.

Mission zum Mars geplant

China möchte seine eigene bemannte Raumstation bis zum Jahr 2022 aufbauen. Im April kündigte China zudem an, dass es etwa im Jahr 2020 ein Raumschiff zum Mars schicken wolle, um den Roten Planeten zu erforschen.

fab/kle (afp, APE)

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