Burt Bacharach spielt mit 90 Jahren erstmals Konzert in Deutschland | Aktuell Deutschland | DW | 15.07.2018
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Musiklegende

Burt Bacharach spielt mit 90 Jahren erstmals Konzert in Deutschland

Jubel und beglückte Gesichter bei Burt Bacharachs Fans: Zwei Monate nach seinem 90. Geburtstag hat der legendäre Komponist erstmals in Deutschland ein Konzert gegeben. Es war in vielfacher Hinsicht ein Erlebnis.

Mehr als 1500 Fans im Berliner Admiralspalast waren begeistert. Burt Bacharach - leger gekleidet mit Sakko und Sneakers - führte sie mit Anekdoten und viel Musik auf eine Reise in die Vergangenheit und zurück - und wirkte mit seinen 90 Jahren dabei fitter als manch 60-Jähriger.

Mit seiner unaufgeregten Art führte der sogenannte King of Easy Listening durch einen selig machenden Abend. Er sei erst ein einziges Mal in Berlin gewesen, sagte Bacharach zu Beginn des Konzerts - 1960 als Begleiter von Marlene Dietrich. Heute sehe nichts mehr so aus, wie er es von damals in Erinnerung habe - doch am Ende des mehr als zweistündigen Konzerts sagte Bacharach, er komme gerne wieder nach Berlin.

Berlin Erstes Deutschland-Konzert des Musikers Burt Bacharach (picture-alliance/dpa/G. Fischer)

Burt Bacharach bei seinem Konzert im Berliner Admiralspalast

Begleitet wurde Bacharach von einer Band, in der bei einigen Liedern auch sein Mittzwanziger-Sohn Oliver das Keyboard spielte, sowie von zwei Sängerinnen und einem Sänger. Bacharach selbst saß meist am Flügel und präsentierte dem Publikum Dutzende seiner weltbekannten Lieder, einige davon in Medleys zusammengefasst.

Bacharach gilt als einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Der Oscar-Preisträger schrieb viele Songs, die berühmt wurden durch Interpreten wie Dionne Warwick, Aretha Franklin, Dusty Springfield, Tony Bennett und Frank Sinatra. Zu seinen Hits gehören "Raindrops keep falling on my head", "The look of love", "Walk on by", "Alfie", "Close to you", "I say a little prayer", "I'll never fall in love again", "What's New Pussycat?" und "That's what friends are for".

mak/jmw (dpa, deutschlandfunkkultur.de)