Burkina Faso: 46 Todesopfer nach Unruhen | Aktuell Welt | DW | 04.01.2019
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Westafrika

Burkina Faso: 46 Todesopfer nach Unruhen

Der Gewalt ging ein mutmaßlicher Anschlag von Dschihadisten auf ein Dorf voraus - sieben Menschen wurden dabei getötet. Seit 2015 kommt es immer wieder zu terroristischen Attentaten, hunderte Menschen starben.

Burkina Faso islamistische Anschläge (Reuters/H. Daniex)

Sicherheitskräfte in der Hauptstadt Burkina Fasos (Archiv)

Insgesamt wurden in den vergangenen Tagen 46 Menschen in dem westafrikanischen Land getötet. Wie die Regierung mitteilte, ging der Gewalt ein mutmaßlicher Anschlag von Dschihadisten im Dorf Yirgou im Bezirk Barsalogo voraus. Dabei seien in der Nacht zum Dienstag sieben Menschen getötet worden, darunter der Dorfvorsteher. Auf der Suche nach den Attentätern sei es in den Folgetagen zu Zusammenstößen zwischen Angehörigen zweier ethnischer Gruppen gekommen. 

Den Angaben zufolge griffen Dorfbewohner aus Yirgou, die dem Volk der Mossi angehören, ein nahegelegenes Lager von Fulani-Nomaden an. Sie warfen ihnen vor, Komplizen der Attentäter zu sein.

Die Mossi sind die Mehrheitsethnie in Burkina Faso. In dem Land kommt es seit 2015 immer wieder zu tödlichen Angriffen von Dschihadisten. Dabei wurden bislang mehr als 270 Menschen getötet.

nob/jj (afp, rtre)