Blutiger Anschlag vor Kabuler Schule | Welt | DW | 08.05.2021
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Afghanistan

Blutiger Anschlag vor Kabuler Schule

Durch den laufenden Abzug internationaler Truppen aus Afghanistan dürften dort militante Islamisten wieder an Boden gewinnen. Stehen sie hinter einer folgenschweren Explosion in Kabul?

Bei einem Sprengstoffanschlag vor einer Schule im Westen der afghanischen Hauptstadt Kabul sind laut Innenministerium mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen, viele weitere erlitten Verletzungen.

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Explosion in Kabul tötet viele Schülerinnen

Der betroffene Stadtteil Dascht-e-Bartschi war bereits mehrfach Ziel von Anschlägen sunnitischer Extremisten. Vor einem Jahr hatten bewaffnete Angreifer dort ein Krankenhaus gestürmt und 25 Menschen getötet, darunter 16 Frauen auf einer Geburtsstation.

Frieden nicht in Sicht

In Afghanistan bekämpfen Islamisten die von der NATO unterstützte Regierung. Durch den laufenden Abzug der internationalen Truppen befürchten Beobachter eine weitere Verschlechterung der Sicherheitslage. Die Friedensgespräche zwischen der Regierung und den militant-islamistischen Taliban treten derweil auf der Stelle.

Nato Truppen verlassen Afghanistan

Verlassen Afghanistan: Soldaten der Bundeswehr (Archiv)

Rund 10.000 NATO-Soldaten der Ausbildungsmission "Resolute Support", darunter rund 2500 aus den USA und etwa 1100 aus Deutschland, sollen bis spätestens 11. September das Land verlassen. Das Datum markiert den 20. Jahrestag der Terroranschläge in den Vereinigten Staaten von 2001, die der Anlass für den Einsatz waren.

wa/rb (dpa, rtr, afp)

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