Bericht: Region Afrin vollständig unter türkischer Kontrolle | Aktuell Nahost | DW | 25.03.2018
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Operation "Olivenzweig"

Bericht: Region Afrin vollständig unter türkischer Kontrolle

Gut zwei Monate nach dem Beginn der Militäroffensive in Nordwestsyrien hat die türkische Armee laut eigenen Angaben die Region Afrin vollständig erobert.

Syrien Krieg Afrin | türkisches Militär (Reuters/K. Ashawi)

Türkische Soldaten im Zentrum Afrins (24.03.2018)

Die verbleibenden Dörfer wurden demnach über Nacht besetzt. Die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete unter Berufung auf eine Mitteilung des türkischen Generalstabs, man helfe nun den Einwohnern dabei, in ihre Häuser zurückzukehren. 

Am vergangenen Wochenende hatten türkische Einheiten zusammen mit verbündeten arabischen Milizen bereits die Hauptstadt Afrin der gleichnamigen Region in Syrien eingenommen.

Die Türkei hatte am 20. Januar die Operation "Olivenzweig" gegen die Kurdenmiliz YPG in der Region Afrin gestartet. Sie sieht in der YPG den syrischen Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und rechtfertigt die Offensive mit dem Kampf gegen den Terrorismus. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO wurden durch die türkische Offensive fast 170.000 Menschen vertrieben.

ie/mak (dpa, rtr)

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