Auslands-Ticker: Vorläufiges Ende der Haushaltssperre | Aktuell Welt | DW | 25.01.2019
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Internationales

Auslands-Ticker: Vorläufiges Ende der Haushaltssperre

Internationale Nachrichten - gesammelt im DW-Ticker: Eine Schlammlawine hat eine brasilianische Stadt verwüstet, Athen und Skopje legen ihren Streit bei und in den USA gibt es eine Übergangslösung im Haushaltsstreit.

Fünf Wochen nach Beginn des "Shutdowns" in den USA hat US-Präsident Donald Trump einen Durchbruch in dem Streit mit den Demokraten verkündet. Man habe sich auf eine Übergangsfinanzierung für die stillgelegten Teile der Regierung bis zum 15. Februar geeinigt, teilte er in Washington mit. In dieser Zeit solle über Maßnahmen zur Grenzsicherung beraten werden.

 

Vermisste nach Dammbruch

Nach einem Dammbruch im Südosten Brasiliens werden rund 200 Menschen vermisst. Dies teilte die Feuerwehr mit, nachdem eine Schlammlawine mehrere Häuser unter sich begraben hatte.

 

Griechenland billigt Mazedonien-Abkommen

Trotz heftiger Gegenwehr aus der Bevölkerung hat das griechische Parlament eine wegweisende Entscheidung getroffen: Das Nachbarland Mazedonien darf sich nun offiziell in Nordmazedonien umbenennen. Damit erhält der Balkanstaat die Möglichkeit, der EU und der NATO beizutreten. 

 

Langjähriger Trump-Berater verhaftet

Erneut ist ein Vertrauter Donald Trumps ins Visier der Justiz geraten. Der Wahlkampfstratege Roger Stone wurde von FBI-Beamten in Florida verhaftet, weil er in Befragungen zur Russland-Affäre des US-Präsidenten Falschaussagen gemacht haben soll. 

 

Überraschender Grabfund in London

Archäologen haben in der Nähe des Londoner Bahnhofs Euston die sterblichen Überreste des Forschungsreisenden Matthew Flinders entdeckt. Der Marinekapitän gilt als Namensgeber Australiens. Nun soll sein Skelett untersucht werden, um herauszufinden, ob das Leben auf See Spuren hinterlassen hat. 

 

Ringen um die Macht in Venezuela

Sollte der autoritäre Staatschef Nicolás Maduro freiwillig auf die Macht verzichten, will der selbsternannte Interimspräsident Juan Guaidó eine Amnestieregelung für seinen Kontrahenten nicht ausschließen. Maduro signalisierte seinerseits Gesprächsbereitschaft. Guaidó erhält Unterstützung von den USA und der EU, darunter auch Deutschland.

 

Washington weiter im Würgegriff des "Shutdown"

Im US-Senat sind zwei Gesetzesinitiativen zur Beendigung des seit mehr als einem Monat anhaltenden teilweisen Regierungsstillstands gescheitert. Eine schlechte Nachricht besonders für die rund 800.000 Bundesbediensteten, die seit Wochen kein Gehalt bekommen.

 

Kongress zwingt Cohen zur Aussage

Michall Cohen, Ex-Anwalt von Donald Trump, hatte eigentlich darum gebeten, nicht vor dem Senat über seine Arbeit für den US-Präsidenten aussagen zu müssen. Der Grund: Seine Familie werde bedroht. Doch nun besteht der Geheimdienstausschuss auf einer Anhörung.

 

Hungerstreikende Kurdin wieder frei

Die 55-jährige Abgeordnete der prokurdischen Partei HDP, Leyla Güven, ist aus türkischer Haft entlassen worden. Güven befand sich seit dem 8. November in einem Hungerstreik, ihr Gesundheitszustand war nach Angaben ihrer Partei zuletzt lebensbedrohlich. Die Politikerin war im Januar 2018 nach Kritik an der türkischen Offensive im syrischen Afrin festgenommen worden.

 

Kongos neuer Präsident im Amt

Der neue Staatschef der Demokratischen Republik Kongo, Félix Tshisekedi, steht vor seiner ersten großen Herausforderung: Die große Frage ist, ob er den Makel wird abschütteln können, durch Wahlbetrug auf den höchsten Posten im Staat gekommen zu sein. Nicht nur die Afrikanische Union und die EU zweifeln daran, das es bei der Auszählung korrekt zugegangen ist.

 

Bolsonaro-Sohn als Risiko

Brasilien - Flávio Bolsonaro Sohn von Jair Bolsonaro (Getty Images/AFP/S. Lima)

Vater Jair (vorne) und Sohn Flávio Bolsonaro

Das hatte sich Brasiliens neuer Präsident Jair Bolsonaro wohl anders vorgestellt. Ausgerechnet sein eigener Sohn belastet den Beginn seiner Amtszeit. Erst waren es "nur" dubiose Geldtransfers, jetzt werden Flávio Bolsonaro sogar Verbindungen  zu Milizen vorgeworfen.

 

Flucht wegen Todesdrohungen

Der homosexuelle brasilianische Abgeordnete Jean Wyllys hat aufgrund anhaltender Todesdrohungen das Land verlassen und will sein Mandat niederlegen. Auch die Familie des Politikers der Linkspartei PSOL sei immer wieder bedroht worden, sagte Wyllys. Die Gewalt gegen sexuelle Minderheiten habe seit der Wahl des ultrarechten Jair Bolsonaro zum Präsidenten zugenommen.

 

Traurige Gewissheit

Drei Tage nach dem mutmaßlichen Flugzeugunglück wird die Suche nach dem argentinischen Spieler Emiliano Sala eingestellt. Die Retter haben keine Hoffnung mehr, ihn noch lebend finden zu können.

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