Auslands-Ticker: US-Geheimdienste zweifeln an Nordkorea | Aktuell Welt | DW | 29.01.2019
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News aus aller Welt

Auslands-Ticker: US-Geheimdienste zweifeln an Nordkorea

Internationale Nachrichten - gesammelt im DW-Ticker: US-Geheimdienste misstrauen Nordkoreas Abrüstungsprogramm, Simbabwes Oppositionsführer Mawarire kommt auf Kaution frei und im Londoner Unterhaus geht es um den Brexit.

Trotz der Abrüstungsgespräche zwischen den USA und Nordkorea halten es die US-Geheimdienste für "unwahrscheinlich", dass Nordkorea all seine Atomwaffen abschafft. Machthaber Kim Jong Un sehe die Nuklearwaffen weiterhin als "entscheidend für das Überleben seines Regimes", erklärte der Nationale Geheimdienstdirektor Dan Coats in Washington.
 

Simbabwischer Politiker Mawarire auf freiem Fuß

Der simbabwische Regierungskritiker Evan Mawarire ist knapp zwei Wochen nach seiner Festnahme vorläufig freigelassen worden. Ein Richter ordnete an, den Pastor gegen Zahlung einer Kaution auf freien Fuß zu setzen. Mawarire werde voraussichtlich am Mittwoch freikommen, sagte sein Anwalt Tonderai Bhatasara. Bei einer Verurteilung drohen dem Aktivisten bis zu 20 Jahre Haft. Mawarire weist alle Vorwürfe zurück.

 

Poroschenko kandidiert für zweite Amtszeit

Der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko tritt erneut bei der Präsidentschaftswahl in der Ukraine an. Eines der wichtigsten Themen seines angelaufenen Wahlkampfes ist die Beendigung der Krimkrise. Außerdem will er sich für die weitere Integration der Ukraine in die Europäische Union und die NATO einsetzen.

 

May plädiert für Nachverhandlungen

In der Brexit-Debatte fordert Premierministerin Teresa May Nachverhandlungen mit der EU. Knackpunkt ist die irische Grenzfrage. Ein erneutes Referendum hält May für unrealistisch. Sie betonte auch, dass eine Verschiebung des Brexit keinen Verzicht auf den EU-Austritt bedeuten würde.

 

TÜV-Ingenieure nach Dammbruch festgenommen

Nach dem Dammbruch an einer Eisenerzmine in Brasilien hat die Polizei zwei Mitarbeiter des Münchner Unternehmens TÜV Süd festgenommen. Sie sollen Ende September die Stabilität des Damms attestiert haben. Die Zahl der Todesopfer stieg bereits auf 65. 279 Menschen werden noch vermisst, wie der Zivilschutz mitteilte.

 

Endgültiger Freispruch für Asia Bibi

Asia Bibi war 2010 wegen angeblicher Gotteslästerung zum Tod verurteilt worden, im Oktober 2018 aber vom Obersten Gericht freigesprochen worden. Nach dem Urteil hatten Islamisten mit gewaltsamen Protesten eine Vollstreckung der Todesstrafe verlangt. Die Regierung hatte zugesagt, ihr keine Ausreise zu genehmigen und eine Revision des Urteils zu prüfen. Diese Revision haben die Richter nun abgelehnt. Damit ist die Christin endgültig frei und könnte auch das Land verlassen. 

 

Palästinensische Regierung reicht Rücktritt ein

Der palästinensische Ministerpräsident Rami Hamdallah hat seinen Rücktritt eingereicht und macht damit den Weg für eine neue Regierung frei. Er übergab ein entsprechendes Gesuch an Präsident Mahmud Abbas. Die Regierung werde ihre Aufgaben solange weiter wahrnehmen, bis eine neue Regierung gebildet sei, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Wafa.

 

US-Justiz geht gegen Huawei vor

Das Justizministerium in Washington hat Anklage gegen den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei erhoben. Im Zentrum steht die Tätigkeit der Huawei-Tochter Skycom im Iran. Die chinesische Regierung kritisierte die Anklage scharf. Unabhängig davon rechnet die US-Regierung mit "deutlichen Fortschritten" bei den bevorstehenden Gesprächen zur Beilegung des Handelskonfliktes mit China.

 

"5000 Soldaten nach Kolumbien"

Der nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, hat Spekulationen über einen möglichen Militäreinsatz der USA in Venezuela angeheizt. "5000 Soldaten nach Kolumbien" stand auf einem Notizblock Boltons, den er bei einer Pressekonferenz dabei hatte. Kolumbien grenzt an Venezuela, das von den USA nun auch mit Sanktionen gegen seinen Ölsektor unter Druck gesetzt wird.

 

TIPH-Mission soll auslaufen

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat das Aus für die internationale Beobachtermission in Hebron im Westjordanland angekündigt. Er werde die Präsenz einer "internationalen Einheit, die gegen uns agiert", nicht weiter erlauben, erklärte Netanjahu.

 

Justiz soll "Sea-Watch 3" helfen

Die Hilfsorganisation "Sea-Watch" hat wegen ihres blockierten Rettungsschiffes mit Migranten an Bord den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) eingeschaltet. "Wir haben im Namen der Crew und eines Geretteten (...) ein Eilverfahren gestartet", teilte Sprecher Ruben Neugebauer mit.

 

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