Auslands-Ticker: Optimismus in Brüssel | Aktuell Welt | DW | 17.10.2018
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Nachrichten aus aller Welt

Auslands-Ticker: Optimismus in Brüssel

Internationale Nachrichten - gesammelt im DW-Ticker: über auffallend zuversichtliche EU-Regierungschefs, die Durchsuchung der saudischen Konsulresidenz und einen tragischen Amoklauf an einer Schule auf der Krim.

Es hakt gewaltig, bei den Brexit-Verhandlungen. Kann der Brüsseler EU-Gipfel die Sache irgendwie voranbringen? Bundeskanzlerin Angela Merkel, Österreichs Kanzler Sebastian Kurz und andere EU-Staats- und Regierungschefs geben sich zuversichtlich. Doch andere sind sichtlich genervt von Großbritannien. 

 

Konsul-Residenz im Fall Khashoggi gefilzt

Türkei, Istanbul: Ermittler vor der Arabischen Botschaft (Getty Images/AFP/Y. Akgul)

Türkische Forensiker auf dem Weg in die Residenz des saudischen Konsuls in Istanbul

Was ist mit Jamal Khashoggi passiert? Zwei Wochen nach Verschwinden des regierungskritischen saudi-arabischen Journalisten versuchen türkische Ermittler, im Wohnhaus des saudischen Konsuls in Istanbul Hinweise zu finden. Eine Erklärung des Königshauses von Saudi-Arabien blieb jedenfalls bislang aus.

 

20 Tote bei Amoklauf in Schule auf der Krim

Vor allem Jugendliche sind unter den Opfern eines Angriffs auf der Krim. In einer Berufsschule in der Stadt Kertsch tötete ein 18-jähriger Schüler mindestens 19 Menschen - und anschließend sich selbst. Die Behörden ermittelten zeitweise auch wegen Terrorverdachts, doch scheint "bloßer" Hass des Schülers auf seine Lehrer hinter der Bluttat zu stecken.

 

Abgeordneter in Afghanistan getötet

Drei Tage vor der Parlamentswahl in Afghanistan ist im Süden des Landes ein Kandidat durch einen Bombenanschlag getötet worden. Der Abgeordnete und Ex-Offizier Abdul Dschabar Kahraman starb, als in seinem Wahlbüro ein Sprengsatz explodierte. Im Norden des Landes wurde auf Hubschrauber der Bundeswehr geschossen.

 

Griechischer Außenminister tritt zurück

Mazedonien Griechischer Außenminister zu Besuch (Getty Images/AFP/R. Atanasovski)

Der zurückgetretene Außenminister Nikos Kotzias (l) neben seinem mazedonischen Kollegen Nikola Dimitrov

Eigentlich sind Griechenland und Mazedonien auf dem besten Weg, ihren seit 25 Jahre anhaltenden Streit um den Namen "Mazedonien" beizulegen. Doch auf beiden Seiten gibt es Unmut über die Umbenennung des griechischen Nachbarlands in "Republik Nordmazedonien". Jetzt warf Griechenlands Außenminister Nikos Kotzias entnervt hin.

 

Anklage gegen Temer gefordert

Die Luft für Brasiliens Präsident Michel Temer wird dünner. Die Generalstaatsanwaltschaft des südamerikanischen Landes soll nach dem Willen der Bundespolizei Anklage gegen den Regierungschef wegen Korruption, Geldwäsche und krimineller Geschäfte erheben. Doch wegen komplizierter Zuständigkeiten bei der Anklageerhebung könnte Temer auch diesmal ungeschoren davonkommen - sein Amt verliert er nach der Stichwahl in knapp zwei Wochen ja sowieso. 

 

USA konkretisieren Handelsgespräche mit EU

China Peking - US Delegation in Peking zum Handelsstreit - Robert Lighthizer (Reuters/J. Lee)

Robert Lighthizer - Trumps Mann für den Handel

Die USA sind offenbar bemüht, ihren Handelskonflikt mit den Europäern beizulegen und drücken aufs Tempo. Donald Trumps Handelsbeauftragter Robert Lighthizer strebt "zeitnahe Ergebnisse" an. Entsprechende Absichtserklärungen zu Handelsgesprächen legte er dem Kongress in Washington vor. Dessen Unterrichtung ist Voraussetzung dafür, dass die Regierung offiziell in die Verhandlungen einsteigen kann.

 

Anna Burns erhält Man Booker Prize

Großbritannien Man Booker Prize 2018 | Anna Burns & Camilla, Duchess of Cornwall (Getty Images/WPA/F. Augstein)

Preisübergabe an Anna Burns (re.) durch die Ehefrau von Prince Charles, Camilla Duchess of Cornwall

Der wichtigte britische Literaturpreis geht in diesem Jahr erstmals nach Nordirland. Die 56-jährige Anna Burns wird für ihren Roman "Milkman" ausgezeichnet. Die Autorin habe die Stimme der "lustigen, widerstandsfähigen, scharfsinnigen, offenen Ich-Erzählerin" ausgeprägt und überzeugend umgesetzt, so die Begründung der Jury des Man Booker Prize.

 

 

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