Auslands-Ticker: G20 und Trump allein im Flugzeug | Aktuell Welt | DW | 29.11.2018
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News aus aller Welt

Auslands-Ticker: G20 und Trump allein im Flugzeug

Internationale Nachrichten - gesammelt im DW-Ticker: Der US-Präsident twittert sich aus einem Treffen mit Putin, Peking stellt Gen-Forscher kalt, die Ukraine will Militärhilfe und Reggae ist Weltkulturerbe.

Einmal mehr stellt der US-Präsident an Bord der Air Force One das vorher Gesagte wieder in Frage. Auf dem Weg zum Flieger hatte Trump noch beteuert, der Gipfel in Buenos Aires sei "eine gute Zeit" für das geplante Treffen mit Kreml-Chef Putin. Kaum unterwegs, twitterte er eine Absage. Moskau reagiert mit beißendem Spott.

 

Trumps Ex-Anwalt gesteht Lügen zu Russland-Affäre

Michael Cohen bezeichnete sich einmal als "der Typ, der sich für den Präsidenten in die Schusslinie wirft". Das ist längst vorbei. Nun hat der 52-Jährige unter dem Druck von Ermittlern ein Schuldeingeständnis abgelegt, das in der Russland-Affäre den Druck auf Donald Trump nochmals erhöht.

 

China stoppt Genmanipulation bei Babys

China Shenzhen - Embryo, Cas9 Protein und sgRNA unter Mikroskop (picture-alliance/AP Photo/M. Schiefelbein)

Einsatz der "Gen-Schere" im Labor

Entsetzen, Abscheu – und nun die Konsequenz: Nach der mutmaßlichen Genmanipulation an Babys in China dürfen die beteiligten Wissenschaftler ihre Arbeit vorerst nicht fortsetzen. Die Erzeugung genmanipulierter Babys sei "äußerst abscheulicher Natur" und verletze chinesische Gesetze ebenso wie die wissenschaftliche Ethik, heißt es aus dem Wissenschaftsministerium.

 

Reggae ist UNESCO-Weltkulturerbe

Bob Marley (picture-alliance/dpa/I. K. Brathwaite)

Bob Marley

Die UNESCO begründete die Wahl des Reggae zum Immateriellen Weltkulturerbe damit, dass die aus Jamaika stammende Musikrichtung zum internationalen Bewusstsein über "Fragen der Ungerechtigkeit, des Widerstandes, der Liebe und der Menschlichkeit" beitrage. Bob Marley wäre sicher entzückt.

 

Erste Urteile für Morde im "Anti-Drogen-Krieg"

Philippinen Prozess gegen Polizisten im Drogenkrieg (Getty Images/AFP/N. Celis)

Verurteilte Polizisten (gelbe T-Shirts) werden nach dem Urteil abgeführt

Auf den Philippinen hat ein Gericht lange Haftstrafen gegen drei Polizisten verhängt, die einen 17-Jährigen erschossen haben. Es sind die ersten Mord-Urteile gegen Sicherheitskräfte, die im Rahmen des von Präsident Rodrigo Duterte verordneten "Kriegs gegen Drogen" Unschuldige getötet haben.

 

Ukraine bittet um Beistand

Bundeskanzlerin Merkel besucht Ukraine (picture-alliance/dpa/K. Nietfeld)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (re.) und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko

Im Konflikt mit Russland sucht der ukrainische Präsident Petro Poroschenko internationale Unterstützung. In einem Interview mit einer deutschen Zeitung bat er Deutschland und die NATO ausdrücklich um militärischen Beistand. Die europäischen Staaten sind beunruhigt.

 

US-Senat auf Konfrontationskurs zu Trump

Im US-Senat hat sich breiter Widerstand gegen die Saudi-Arabien-Politik von Präsident Donald Trump formiert. Demokraten und Mitglieder von Trumps Republikanern haben mit einer Abstimmung klar gemacht, dass sie Saudi-Arabien die Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi nicht ungestraft durchgehen lassen wollen.

 

Nancy Pelosi soll Gegenspielerin von US-Präsident Trump werden

Sie ist bereits 78-Jahre alt - doch die Demokraten sind offenbar der Meinung, es gibt keine bessere: Nancy Pelosi ist von ihrer Fraktion für den einflussreichen Posten der Sprecherin des Repräsentantenhauses nominiert worden. Doch nicht alle stehen hinter hier.

 

Ehemalige französische Diplomatin vor Wahlsieg in Georgien

Zum ersten Mal in der Geschichte Georgiens wird eine Frau das Amt des Staatspräsidenten übernehmen. Bei der Stichwahl ist der Kandidatin der Regierungspartei der Sieg nicht mehr zu nehmen. Die Opposition spricht von "Wahlbetrug".

 

Britische Notenbank warnt vor Jahrhundertrezession

Die Bank of England hat nachdrücklich vor einem ungeregelten Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union gewarnt. Nach Einschätzung der britischen Notenbank würde ein harter Brexit das Vereinigte Königreich härter treffen als die weltweite Finanzkrise vor zehn Jahren.

 

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